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Kunst im öffentlichen Raum

Reiher (Brunnenfigur)

Künstler*in:
Rolf Nida-Rümelin
Jahr:
1959
Technik und Material:
Bronze
Maße:
  • Höhe: ca. 1,10 m
Kunstwerknr.:
44139-014
Standort:
Do-Mitte, Westfalenpark im Seerosenteich, 44139 Dortmund
Reiher (Brunnenfigur), Bild 1
Reiher (Brunnenfigur), Bild 1
Beschreibung

Als Brunnenfigur stand die Reiherskulptur von Rolf Nida-Rümelin ursprünglich auf einem runden Steinbecken auf einer gepflasterten, teilweise eingefassten Fläche. Der Brunnen wurde anlässlich der ersten Dortmunder Bundesgartenschau 1959 von den Vereinigten Elektrizitätswerken (VEW) gestiftet. Die fragile Bronzeskulptur wurde mehrfach beschädigt und erhielt zunächst einen 'Stahlwasserstrahl', der den Schnabel mit dem Becken verband und aus größerer Entfernung wie ein Wasserstrahl erschien. Da aber auch dieser nicht vor Beschädigungen schützte, wurde schließlich eine Manschette am Hals der Tierskulptur angebracht und mit einem Bandeisen am Brunnen befestigt. Da diese Lösung jedoch eine unästhetische Wirkung zur Folge hatte, wurde die Figur um 1990 auf Vorschlag des damaligen Parkleiters Walter Stiene zuletzt vom Brunnenbecken entfernt und in die Wasserfläche eines Teichs gestellt, neben dem sich auch heute noch die beiden Tierskulpturen von Hermann Koziol befinden. So erhielt die Skulptur von Rolf Nida-Rümelin schließlich einen natürlichen Schutzraum im Wasser. SR

Weitere Bilder

Reiher (Brunnenfigur), Bild 1
Reiher (Brunnenfigur), Bild 1
Reiher (Brunnenfigur), Bild 2
Reiher (Brunnenfigur), Bild 2
Reiher (Brunnenfigur), Bild 1
Reiher (Brunnenfigur), Bild 1
Reiher (Brunnenfigur), Bild 2
Reiher (Brunnenfigur), Bild 2

Literatur Kunstwerk

50 Jahre Westfalenpark Dortmund - Kunst und Kulturführer, hg. v. Stadt Dortmund und Freundeskreis Westfalenpark e.V., Dortmund 1999, S.10

Biografie

Der Bildhauer und Medailleur Rolf Nida-Rümelin wurde 1910 in Starnberg geboren. Die erste künstlerische Ausbildung erhielt er bei seinem Vater, dem bekannten Bildhauer Wilhelm Nida-Rümelin. Hieran schloss er ein Studium an der Staatsschule für Angewandte Kunst in Nürnberg (heute Akademie der Bildenden Künste Nürnberg) und ab 1930 an den Akademien der Künste in Berlin und München an. Seit 1933 war er in München als freischaffender Künstler tätig. 1938 und 1940 war Nida-Rümelin mit einer Tierplastik, ein Schwerpunkt seines Schaffens) und zwei Plaketten bei der Großen Deutschen Kunstausstellung in München, dem Repräsentanten nationalsozialistischer Kunst, vertreten. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges wurde Nida-Rümelin zum Kriegsdienst eingezogen und konnte 1945 aus sowjetischer Gefangenschaft fliehen. Er nahm seine künstlerische Tätigkeit in München wieder auf, heiratete und wurde Vater zweier Kinder, darunter der spätere Staatsminister für Kultur und Medien und bekannte Philosoph Julian Nida-Rümelin. Rolf Nida-Rümelin starb 1996 in München SR.

Quelle

Zänker: 25 Jahre Westfalenpark, S. 59/ Kunst und Kulturführer - 50 Jahre Westfalenpark, S. 10.

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o. T. (Kunstobjekt )
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o. T. (aufgeblätterter Pfeiler)
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o. T. (Schornstein)
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