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Kunst im öffentlichen Raum

Steinerner Baum

Künstler*in:
Liesel Bellmann
Jahr:
1971
Technik und Material:
Travertin
Maße:
  • Höhe: 2,8 m
  • Breite: 1,1 m
  • Tiefe: 0,3 m
Kunstwerknr.:
44263-020
Standort:
Do-Hörde, Phoenix-Gymnasium, Seekante 12, 44263 Dortmund
Steinerner Baum, Bild 1
Steinerner Baum, Bild 1
Beschreibung

Der „Steinerne Baum“ ist aus einem offenen Wettbewerb hervorgegangen und ein Beispiel für „Kunst am Bau“. Damit ist eine Verpflichtung gemeint, die bei Bauten zum Tragen kommt, die vom Staat oder Land gefördert werden. Ein bestimmter Prozentsatz - meist 1 % der geplanten Baukosten – muss für die künstlerische Gestaltung des Gebäudes verwendet werden. Die Geschichte von „Kunst am Bau“ reicht bis ins Jahr 1919 zurück. Die Maßnahme sicherte und sichert vielen Künstlern die Existenzgrundlage. UG

Weitere Bilder

Steinerner Baum, Bild 1
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Steinerner Baum, Bild 2
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Literatur Kunstwerk

Anonym: Steinerner Baum „wächst“ auf Hof, in: Ruhr-Nachrichten, 13. Januar 1972; Anonym: Eltern wussten von dem „Baum“ nichts, in: Westdeutsche Allgemeine, 15. Januar 1972; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 346, S. 270-271.

Literatur Künstler*in

Liesel Bellmann: Die Bildhauerin Liesel Bellmann - Werkstattporträt 17, Dortmund 1964; Liesel Bellmann. Plastik, Ausst.-Kat. Katholische Akademie Schwerte, Schwerte 1972; Dortmunder Gruppe/Dortmunder Künstlerbund (Hg.): 25 Jahre Dortmunder Gruppe, Dortmunder Künstlerbund. Eine Dokumentation, Bönen 1980, S. 38-41; Anonym (Vie): Kunst-Verkauf für guten Zweck, in: Westfälische Rundschau, 7.12.2000; Brigitte Spieker: Liesel Bellmann (1920-2000). Bildhauerin und Christin mit franziskanischem Lebensstil, in: Reimund Haas und Jürgen Bärsch(Hg.): Christen an der Ruhr Bd. 4, Münster 2010, o.p.

Biografie

Liesel Bellmann wurde am 13. Februar 1920 in Münster geboren. Sie studierte in München an der Kunstakademie und an der Technischen Hochschule. 1954 schloss sie ein Studium an der Amsterdamer „Ryksakademie van beeldende Kunsten“ in der Bildhauerklasse von Prof. Piet Esser an. Mit Abschluss ihrer Studien kehrte sie 1956 nach Deutschland zurück und zog nach Dortmund. Sie lebte zunächst im Gemeindehaus der Katholischen Gemeinde in Brackel, ihr erstes Atelier befand sich auf dem alten Hiddinghof an der Flughafenstraße. Bellmann schuf zahlreiche Werke in Holz, Stein und Bronze für diverse Kirchen, aber auch für den öffentlichen Raum. So entstanden unter anderem das Altarkreuz der Brackeler St. Clemens-Kirche und 1975 das Wasserspiel aus Muschelkalk in Gelsenkirchen-Buer. Liesel Bellmann starb 2000 in Dortmund. SR

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1922, 1985 (Nachguss) Sent M'Ahesa

Künstler*in: Bernhard Hoetger

Jahr: 2016
Totem mit Elster
Totem mit Elster

Künstler*in: Lucy und Jorge Orta

Jahr: 2016
Gedenkstein für verletzte Menschenrechte
Gedenkstein für verletzte Menschenrechte

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 2016
o. T.
Quelle Jürgen Spiler
o. T.

Künstler*in: Walter Hellenthal

Jahr: 2016
Roller-Ball
Quelle Jürgen Spiler
Roller-Ball

Künstler*in: Jan Bormann

Jahr: 2016
Friendly Heads
Quelle Jürgen Spiler
Friendly Heads

Künstler*in: Bernd Moenikes

Jahr: o.J.
o. T. (Bronzefigur)
o. T. (Bronzefigur)

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 2001
Hörder Stahlbrammen (Industriedenkmal)
Hörder Stahlbrammen (Industriedenkmal)

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 2000
Gedenktafel Mühlen am Hörder Bach
Gedenktafel Mühlen am Hörder Bach

Künstler*in: Theodor Sprenger u. Willi Garth

Jahr: 1989
Mahnmal für die Hörder Synagoge
Quelle Jürgen Spiler
Mahnmal für die Hörder Synagoge

Künstler*in: Israel Lanzmann

Jahr: 1998
Denkmal für Konrad von der Mark
Quelle Jürgen Spiler
Denkmal für Konrad von der Mark

Künstler*in: Theodor Sprenger

Jahr: 2011
Flüsterbrücke
Quelle Jürgen Spiler
Flüsterbrücke

Künstler*in: Jan Bormann

Jahr: 1953
Hüttenmann
Quelle Jürgen Spiler
Hüttenmann

Künstler*in: Friedel Dornberg

Jahr: 2004
Gedenkstein für Hermann Diedrich Piepenstock
Gedenkstein für Hermann Diedrich Piepenstock

Künstler*in: Adolf Pape

Jahr: 1989
Wasserschieber (Industriedenkmal)
Wasserschieber (Industriedenkmal)

Künstler*in: Künstler unbekannt