Der „Steinerne Baum“ ist aus einem offenen Wettbewerb hervorgegangen und ein Beispiel für „Kunst am Bau“. Damit ist eine Verpflichtung gemeint, die bei Bauten zum Tragen kommt, die vom Staat oder Land gefördert werden. Ein bestimmter Prozentsatz - meist 1 % der geplanten Baukosten – muss für die künstlerische Gestaltung des Gebäudes verwendet werden. Die Geschichte von „Kunst am Bau“ reicht bis ins Jahr 1919 zurück. Die Maßnahme sicherte und sichert vielen Künstlern die Existenzgrundlage. UG
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Steinerner Baum, Bild 1
Steinerner Baum, Bild 2
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Steinerner Baum, Bild 2
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Steinerner Baum, Bild 2
Steinerner Baum, Bild 1
Steinerner Baum, Bild 2
Literatur Kunstwerk
Anonym: Steinerner Baum „wächst“ auf Hof, in: Ruhr-Nachrichten, 13. Januar 1972; Anonym: Eltern wussten von dem „Baum“ nichts, in: Westdeutsche Allgemeine, 15. Januar 1972; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 346, S. 270-271.
Literatur Künstler*in
Liesel Bellmann: Die Bildhauerin Liesel Bellmann - Werkstattporträt 17, Dortmund 1964; Liesel Bellmann. Plastik, Ausst.-Kat. Katholische Akademie Schwerte, Schwerte 1972; Dortmunder Gruppe/Dortmunder Künstlerbund (Hg.): 25 Jahre Dortmunder Gruppe, Dortmunder Künstlerbund. Eine Dokumentation, Bönen 1980, S. 38-41; Anonym (Vie): Kunst-Verkauf für guten Zweck, in: Westfälische Rundschau, 7.12.2000; Brigitte Spieker: Liesel Bellmann (1920-2000). Bildhauerin und Christin mit franziskanischem Lebensstil, in: Reimund Haas und Jürgen Bärsch(Hg.): Christen an der Ruhr Bd. 4, Münster 2010, o.p.
Biografie
Liesel Bellmann wurde am 13. Februar 1920 in Münster geboren. Sie studierte in München an der Kunstakademie und an der Technischen Hochschule. 1954 schloss sie ein Studium an der Amsterdamer „Ryksakademie van beeldende Kunsten“ in der Bildhauerklasse von Prof. Piet Esser an. Mit Abschluss ihrer Studien kehrte sie 1956 nach Deutschland zurück und zog nach Dortmund. Sie lebte zunächst im Gemeindehaus der Katholischen Gemeinde in Brackel, ihr erstes Atelier befand sich auf dem alten Hiddinghof an der Flughafenstraße. Bellmann schuf zahlreiche Werke in Holz, Stein und Bronze für diverse Kirchen, aber auch für den öffentlichen Raum. So entstanden unter anderem das Altarkreuz der Brackeler St. Clemens-Kirche und 1975 das Wasserspiel aus Muschelkalk in Gelsenkirchen-Buer. Liesel Bellmann starb 2000 in Dortmund. SR
Weitere Kunst im öffentlichen Raum
Jahr:
1922, 1985 (Nachguss)
Sent M'Ahesa
Künstler*in: Bernhard Hoetger
Jahr:
2016
Totem mit Elster
Künstler*in: Lucy und Jorge Orta
Jahr:
2016
Gedenkstein für verletzte Menschenrechte
Künstler*in: Künstler unbekannt
Jahr:
2016
QuelleJürgen Spiler
o. T.
Künstler*in: Walter Hellenthal
Jahr:
2016
QuelleJürgen Spiler
Roller-Ball
Künstler*in: Jan Bormann
Jahr:
2016
QuelleJürgen Spiler
Friendly Heads
Künstler*in: Bernd Moenikes
Jahr:
o.J.
o. T. (Bronzefigur)
Künstler*in: Künstler unbekannt
Jahr:
2001
Hörder Stahlbrammen (Industriedenkmal)
Künstler*in: Künstler unbekannt
Jahr:
2000
Gedenktafel Mühlen am Hörder Bach
Künstler*in: Theodor Sprenger u. Willi Garth
Jahr:
1989
QuelleJürgen Spiler
Mahnmal für die Hörder Synagoge
Künstler*in: Israel Lanzmann
Jahr:
1998
QuelleJürgen Spiler
Denkmal für Konrad von der Mark
Künstler*in: Theodor Sprenger
Jahr:
2011
QuelleJürgen Spiler
Flüsterbrücke
Künstler*in: Jan Bormann
Jahr:
1953
QuelleJürgen Spiler
Hüttenmann
Künstler*in: Friedel Dornberg
Jahr:
2004
Gedenkstein für Hermann Diedrich Piepenstock