Wettersteiger
- Höhe: 3,5 m
- Breite: 0,9 m
- Tiefe: 0,5 m
Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens vergab die Harpener Bergbau AG (heute Harpen AG) bereits 1955 den Auftrag für eine Skulptur an Wilhelm Wulff. Drei Jahre später wurde vor dem Anfang der 1950er Jahre errichteten Verwaltungsgebäude des damaligen Bergbauunternehmens in der Hansastraße die überlebensgroße Bronzefigur eines Wettersteigers aufgestellt. Über einem zur Straße gerichteten Mauervorsprung erhob sich die Figur eines Bergmanns in voller Montur, der nach oben zu seiner Grubenlampe blickt. Ernsthaft prüft der Wettersteiger die Luft unter Tage, denn ein zu hoher Anteil an Methan kann leicht zu den gefährlichen Explosionen führen. Wilhelm Wulff hatte bereits 1949 eine kleinere Ausführung des Wettersteigers in Bronze und in einer Auflage von 70 Exemplaren anfertigen lassen. Ein weiteres Relief zeugt davon, dass Wulff sich diesem Motiv mehrfach künstlerisch zugewandt hat.Die verschiedenen Ortswechsel, die die Figur erlebte, zeugen von der Geschichte der Harpen AG und damit auch der Entwicklung des Bergbaus im Ruhrgebiet. Mit dem Neubau der Verwaltung wurde die Skulptur an die Vosskuhle versetzt. An der Hansastraße wurde 1985 eine etwas versteckt und erhöht stehende Replik aufgestellt. Den nächsten Umzug erlebte das Original mit der Übernahme des Unternehmens durch die RWE. Der bronzene Bergmann stand somit vor der RWE Energy am Flamingoweg. Im Oktober 2009 schenkte die RWE der Stadt Dortmund die Skulptur. Seitdem steht sie neben dem Kaiserbrunnen an der Kaiserstraße. SR
Literatur Kunstwerk
Literatur Künstler*in
Biografie
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