Historische Eisenbahnbrücken aus Stahl
Das Montanunternehmen Hoesch hat über 160 Jahre nicht nur die Sozial- und Kulturgeschichte der Stadt, sondern auch die Infrastruktur geprägt. Im Zusammenspiel von historischem Ort der Westfalenhütte, weiteren Großexponaten und zukünftiger öffentlicher Erschließung der Industriebrachen sind die beiden Gebäude des Hoesch-Museums vernetzende Elemente zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Die Hauptverwaltung und das Portierhaus, der Ort des Hoesch-Museums, wurden 1913/14 von dem Dortmunder Architektenduo Steinbach & Lutter entworfen und stehen als Teil des ehem. Eisen- und Stahlwerks unter Denkmalschutz.
Seit 2025 ist ein Hoesch-Stahlhaus Teil des Museumsareals und ein begehbares Exponat. Es zeigt auch die Geschichte des Werkswohnens, also einem Teil der Sozialfürsorge, von Großkonzernen für ihre Belegschaft.
Die aktuelle Sonderausstellung „‚Wie‘s innen aussieht, geht niemand was an.‘ Dortmunder Griechen 1976“ zeigt die Relevanz von Arbeitsmigration für das Ruhrgebiet.
Programm am Sonntag
11:00 Uhr
Führung mit Peter Kocbeck zur Geschichte des Dortmunder Brückenbaus, Dauer ca. 1,5 Std.
Merkmale: Besichtigung vor Ort, Rundgang/Führung im Freien, barrierefrei zugänglich
Veranstalter: Veranstalter: Freunde des Hoesch-Museums e. V., Peter Kocbeck
Haltestelle: Geschwister-Scholl-Straße (U), direkt am Treffpunkt
Veranstaltungsort
Haltestelle Geschwister-Scholl-Straße
Anschrift und Erreichbarkeit44135 Dortmund