Ev. St.-Nicolai-Kirche
Von Weitem sichtbar und als Orientierungspunkt im Stadtgebiet prägt das große blaue Kreuz auf dem Turm das Erscheinungsbild der Nicolai-Kirche und verankert sie damit im Stadtraum.
Sie wurde in den Jahren 1929/1930 nach den Entwürfen der Architekten Karl Pinno und Peter Grund in engem Austausch mit dem Pfarrer Dr. Paul Girkon erbaut und 1930 eingeweiht. Die Kirche gehört mit ihren klaren geometrischen Formen und dem Verzicht auf Zierrat zur Architektur der Neuen Sachlichkeit. Ihr Bau war nicht unumstritten, da sie als erste Kirche in Deutschland aus schalungsrauem Sichtbeton errichtet wurde. So war auch die westfälische Kirchenleitung der Ansicht, sie erinnere eher an eine Fabrik als an ein Gotteshaus. Umstritten ist das Erscheinungsbild bis heute geblieben, doch ist sie ein bedeutendes Architekturdenkmal.
Prägend sind außerdem die farbig verglasten Seitenwände und das zentrale Chorfenster an der Ostseite der Kirche. Es zeigt Christus als den „Guten Hirten“. Nach der Zerstörung der Verglasung im Zweiten Weltkrieg – ursprünglich entworfen von der Künstlerin Elisabeth Coester – wurde diese von Hans Gottfried von Stockhausen neu gestaltet.
Programm am Sonntag
- 11:00–15:00 Uhr
Die Kirche ist für Besichtigungen geöffnet. - 10:00 Uhr
Gottesdienst. - 12:00 Uhr
Musik zu Komponistenjubiläen im Jahr 2026 (Rheinberger, Britten, Alain, Clerambault). - Je nach Bedarf
Führung durch die Kirche seitens Mitarbeitender aus dem erweiterten Umfeld der Kirchengemeinde.
Merkmale: Besichtigung vor Ort, barrierefrei zugänglich, Musik
Veranstalterin: Ev. St.-Petri-Nicolai-Kirchengemeinde
Haltestelle: Kreuzstraße (U), Fußweg ca. 3 min
Veranstaltungsort
St. Nicolaikirche
Anschrift und Erreichbarkeit44137 Dortmund