Baukunstarchiv NRW
Heute ein Ort der baukulturellen Vernetzung und Vermittlung, war das Gebäude des Baukunstarchivs NRW einst ein Haus der industriellen Infrastruktur: Als Oberbergamt 1875 eröffnet, liefen hier die Fäden der behördlichen Verwaltung des Bergbaus im gesamten Ruhrgebiet zusammen.
Mit seiner einst repräsentativen Architektur an der damals neuen Ringstraße Dortmunds bezeugt es, dass selbst derartige Bauten einem modernen baukulturellen Anspruch Genüge leisten konnten. Auch die selbstbewusste Bescheidenheit des Umbaus zum Museum am Ostwall in den 1950er Jahren vermittelt ein spezifisches, sehr zeittypisches Verständnis von kultureller Infrastruktur in der jungen Bundesrepublik Deutschland.
Programm am Sonntag
- 13:00–17:00 Uhr
Das Baukunstarchiv ist geöffnet. Der Eintritt ist frei. - Ausstellung „Impulse – Baukunst der Industriekultur“. Die Dauerausstellung zeigt anhand von Bautypen, wie sich Industrie und Baukunst im Ruhrgebiet seit dem 19. Jahrhundert wechselseitig beeinflusst haben. Konzipiert vom Baukunstarchiv NRW und dem Regionalverband Ruhr.
- Ausstellung „Leonie Reygers. Die Museumsdirektorin“. Die neue Dauerausstellung dokumentiert in der Leonie Reygers Lounge die jahrzehntelange museologische und kuratorische Arbeit der Kunsthistorikerin (1905-1985).
- 13:00 und 14:00 Uhr
Führung zum Haus am Ostwall 7 mit Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW. Das Gebäude blickt auf eine rund 150-jährige Geschichte mit mehrfacher Umnutzung vom Verwaltungs- zum Kulturbau zurück, Dauer ca. 30 min, Treffpunkt: Reinoldi-Lichthof. - 15:00 und 16:00 Uhr
Führung „Leonie Reygers. Die Museumsdirektorin“ mit Dr. Ruth Hanisch, Dauer ca. 30 min, Treffpunkt: Leonie Reygers Lounge.
Merkmale: Besichtigung vor Ort, barrierefrei zugänglich
Veranstalter: Baukunstarchiv NRW
Haltestellen: Reinoldikirche (U) und Ostentor (U), Fußweg jeweils ca. 7 min
Veranstaltungsort
Baukunstarchiv NRW
Anschrift und Erreichbarkeit44135 Dortmund