„ART/WORKS. Künstlerische Arbeit, Werke und Werkstatt im Mittelalter“ im Dortmunder U
Die von Studierenden entwickelte Ausstellung „ART/WORKS. Künstlerische Arbeit, Werke und Werkstatt im Mittelalter“ beleuchtet Werkstattpraktiken mittelalterlicher Kunstwerke und Denkmäler in Dortmund und Umgebung. Im Fokus stehen die Arbeitsnetzwerke, die die Kultur der mittelalterlichen Stadt prägten. Anhand ausgewählter Beispiele aus der Region werden diese nachvollziehbar, etwa anhand des Hochaltarretabels und des Taufbeckens in St. Reinoldi, des Marienleuchters in der Probsteikirche oder des Altarretabels und des Taufsteins der Marienkirche. Ergänzt wird dies durch die Präsentation von Funden aus Pfeifenton und Keramik sowie durch Einblicke in die Rohstoffgewinnung im Steinbruch Schüren.
Die Studierenden haben die Verbindungen zwischen Material, Zünften und Handel untersucht. In der Ausstellung werden diese Netzwerke in Beziehung zu den Denkmälern gesetzt, die zum Tag des offenen Denkmals besucht werden können. So entsteht ein dialogischer Rundgang zwischen Stadtraum und Ausstellung.
Programm am Sonntag
11:00–18:00 Uhr
Während der Ausstellung sind Studierende vor Ort, die mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen und Fragen beantworten.
Durchgeführt wurde das Seminar von Prof. Dr. Kirsten Lee Bierbaum (Professorin für Kunstgeschichte und Bildwissenschaft), Dr. Kathrin Borgers (Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Kunstgeschichte) und Studierenden des Seminars für Kunst und Kunstwissenschaft, alle TU Dortmund.
Die Ausstellung läuft voraussichtlich vom 4.09. bis zum 4.10.2026. Sie ist während der Laufzeit zu den Öffnungszeiten des Dortmunder U und damit auch an weiteren Tagen zugänglich.
Merkmale: Besichtigung vor Ort, barrierefrei zugänglich
Veranstalter: Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft, Technische Universität Dortmund
Haltestellen: Westentor (U), Fußweg ca. 2 min; Hauptbahnhof, Fußweg ca. 7 min
Veranstaltungsort
TU Dortmund im Dortmunder U
Anschrift und Erreichbarkeit44137 Dortmund