Friedhof Dorstfeld
Der alte Friedhof in Dorstfeld ist heute ein bedeutender Teil der grünen Infrastruktur des Stadtteils und erfüllt zugleich wichtige soziale Funktionen. Er liegt, begrenzt durch S-Bahn und ehemalige Zeche Dorstfeld, parallel zur Wittener Straße.
Die parkähnliche Anlage besteht aus einem jüdischen Teil, einem Bauernfriedhof mit imposanten Gräbern namhafter Familien und einem kommunalen Bereich. Er vernetzt Judentum, Katholizismus und Protestantismus. Bereits Mitte der 1860er Jahre verkaufte die Gemeinde Dorstfeld Grabstätten als Erbgräber, um die Erweiterung des Friedhofs zu finanzieren.
Mit dieser infrastrukturellen Maßnahme wurde auf den Bevölkerungszuwachs reagiert. Zudem ist der Friedhof eng verknüpft mit dem benachbarten ehemaligen Zechengelände: Mit einer Skulptur von Friedrich Bagdons wird des Grubenunglücks von 1925 gedacht. Heute dient die Anlage als grünes Erholungsgebiet vor allem für die Bewohner*innen der ehemaligen Zechensiedlung und der Siedlung Dorstfeld-Süd.
Die Führung vermittelt Einblicke in die historische Entwicklung des Ortes und stellt historische Persönlichkeiten vor.
Programm am Sonntag
12:00 und 14:30 Uhr
Führung „Der Dorstfelder Friedhof – grüne Oase und historisches Netzwerk“ mit Mitgliedern des Vereins für Orts- und Heimatkunde Dorstfeld, Dauer ca. 1 Std.
Merkmale: Besichtigung vor Ort, Rundgang/Führung im Freien, barrierefrei zugänglich (Die Wege sind teilweise uneben und unbefestigt. Festes Schuhwerk wird empfohlen)
Veranstalter: Verein für Orts- und Heimatkunde Dorstfeld e. V.
Weitere Haltestellen: Oberbank und Dorstfeld Süd (S), Fußweg jeweils ca. 5 min
Veranstaltungsort
Bushaltestelle Bummelberg
Anschrift und Erreichbarkeit44149 Dortmund