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Freiwillige vor - im Ehrenamt den guten Vorsatz 2025 erfüllen

Ein Ehrenamt als guten Vorsatz? In Dortmund gibt es viele Möglichkeiten, sich einzubringen – von Kulturprojekten bis Umweltschutz. Die FreiwilligenAgentur hilft dabei, das passende Engagement zu finden und den Einstieg ins Ehrenamt leicht zu machen.

Zum Jahreswechsel wachsen die Pläne, etwas Neues zu wagen. Warum nicht die eigenen Stärken für das Gemeinwohl einsetzen? Ob in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Senior*innen, im Umwelt- oder Bildungsbereich – die Möglichkeiten in Dortmund sind so vielfältig wie die Stadt selbst. Menschen jeden Alters und jeder Herkunft sind gefragt. Die FreiwilligenAgentur unterstützt dabei, die passende Aufgabe zu finden und den Weg ins Ehrenamt zu ebnen.

Finde ein Ehrenamt, das zu dir passt
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Ein Mann und eine Frau geben Essen in einer Kantine aus.
Freiwillige Helfer*innen werden überall gesucht: vom Altenheim bis zum Sprachcafé.
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Eine starke Verbindung zwischen Ehrenamtlichen und Organisationen

Die FreiwilligenAgentur Dortmund wurde im Februar 2002 gegründet und hat sich seither als unverzichtbare Anlaufstelle für ehrenamtliches Engagement etabliert. „Wir sind Kontakt- und Informationsbörse für Interessierte und Organisationen und bieten umfassende Beratung an“, erklärt Karola Jaschewski, Geschäftsführerin der FreiwilligenAgentur.

Das Team der Dortmunder Frewilligenagentur besteht aus 14 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, die einen Großteil der Beratungen übernehmen – „unter der Prämisse: Ehrenamt fürs Ehrenamt“, so Jaschewski. Die Bilanz für das 2024 kann sich sehen lassen: 450 Beratungen erleichterten den Einstieg ins Ehrenamt. Gleichzeitig unterstützte sie Organisationen, die wenig oder keine Erfahrung mit der Einbindung von Ehrenamtlichen hatten.

Eine wichtige Rolle spielt der online verfügbare „Katalog der Tätigkeiten“. Mit rund 1.000 Einträgen bietet die Datenbank einen umfassenden Überblick über Möglichkeiten, sich zu engagieren. Interessierte können hier gezielt nach passenden Angeboten suchen, indem sie ihre Anforderungen und Voraussetzungen angeben. Doch das Herzstück bleibt die persönliche Beratung vor Ort.

Karola Jaschewski
Geschäftsführerin FreiwilligenAgentur

Ehrenamt kommt von Herzen und muss auch zu einer Herzensangelegenheit werden, um langfristig dabei zu bleiben. Daher nehmen wir uns in einem strukturierten Gespräch Zeit und erstellen mit den Interessierten ein individuelles Profil, um das richtige Engagement zu finden. Manchmal muss man zwei oder drei Versuche starten, bis man angekommen ist

Unerwartete Fähigkeiten bereichern das Ehrenamt

Nicht nur offensichtliche Talente wie Kommunikationsfähigkeit oder Organisationstalent sind im Ehrenamt gefragt – auch vermeintlich ungewöhnliche Fähigkeiten können von großem Wert sein. „Handwerkliches Geschick wird in Reparaturprojekten oder Upcycling-Initiativen immer stärker nachgefragt. Repair Cafés sind auf das Fachwissen von pensionierten Ingenieuren, Elektrikern oder Schneidern angewiesen“, betont Jaschewski.

Auch überraschende Einsatzfelder gibt es immer wieder: So fand ein Ehrenamtlicher mit Bewegungseinschränkungen seine Erfüllung als Betreuer einer Schach-AG an Schulen, während medizinische Fachkräfte in der Wohnungslosenhilfe dringend gebraucht werden, um eine grundlegende medizinische Versorgung sicherzustellen.

Neues Beratungsangebot für angehende Ruheständler*innen

Neu ist das Beratungsangebot für Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen – und künftig ihre Freizeit sinnvoll verbringen möchten. Interessierte können sich am Donnerstag, 16. Januar, von 10 bis 18 Uhr im Ladenlokal der FreiwilligenAgentur in der Berswordt-Halle, Kleppingstraße 37, umfassend informieren lassen. Das Angebot findet ab sofort monatlich statt, jeweils am zweiten Donnerstag.

Um Wartezeiten zu vermeiden, besteht die Möglichkeit, sich vorab telefonisch unter 0231 50 10 600 oder per E-Mail an freiwilligenagentur@dortmund.de anzumelden. „Gerade in dieser Lebensphase ist es wichtig, frühzeitig über neue Möglichkeiten nachzudenken, um die neu gewonnene Freizeit erfüllend zu gestalten“, betont Karola Jaschewski.

Ehrenamt würdigen und fördern

Besonderen Wert legt die FreiwilligenAgentur darauf, ehrenamtliche Arbeit auch anzuerkennen. Im Jahr 2024 hat die Stadt Dortmund 150 Ehrenamtsnadeln an Personen verliehen, die sich durch besonderes Engagement auszeichnen und maßgeblich zum Gemeinwohl beitragen.

Ein weiterer Baustein ist die Ehrenamtskarte NRW für Menschen, die sich mindestens 5 Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagieren. Die Ehrenamtskarte bietet Vergünstigungen in öffentlichen, gemeinnützigen und privaten Einrichtungen. In Dortmund wurden im letzten Jahr 140 der Ehrenamtskarten ausgestellt.

Förderfonds unterstützt gemeinnützige Organisationen

Zusätzlich bietet ein Förderfonds Unterstützung für gemeinnützige Dortmunder Organisationen. Vereine können unter anderem Mittel für Fort- und Weiterbildungen ihrer Ehrenamtlichen beantragen, aber auch für Maßnahmen zur Anerkennung und Wertschätzung, beispielsweise Jahresempfänge oder Helferfeste. Für das erste Halbjahr 2025 liegen bereits 61 Anträge für über 40.000 Euro vor.

Seit seiner Einführung im Jahr 2019 hat sich das Fördervolumen von anfangs 20.000 Euro auf mittlerweile 70.000 Euro erhöht. Die Zahl der Anträge stieg im gleichen Zeitraum um 171 Prozent – ein Erfolgsmodell.

Gemeinsame Aktionen, stärkere Bindungen

Im ersten Quartal plant die FreiwilligenAgentur zusammen mit dem Seniorenbüro einen Ehrenamtsspaziergang in Aplerbeck. Ende Januar steht dann die nächste Preisverleihung „Engagement anerkennen“ an. „Ich beobachte, dass Ehrenamtliche sich langfristiger engagieren, wenn sie sich als Teil einer Gemeinschaft fühlen. Gemeinsame Aktivitäten, regelmäßige Treffen und eine offene Teamkultur können das fördern und die Bindung zur Organisation stärken“, sagt Jaschewski.

Den ersten Schritt wagen

Warum nicht jetzt den ersten Schritt machen? Ehrenamtliches Engagement schafft Begegnungen, stärkt die Gemeinschaft und bereichert das eigene Leben. In Dortmund gibt es unzählige Möglichkeiten, aktiv zu werden und etwas zu bewirken. Die FreiwilligenAgentur Dortmund steht bereit, alle Interessierten zu beraten.

Schlagwörter

Engagement & Bürger*innenbeteiligung Soziales

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