Ratssitzung
Rat entscheidet über weitere Schritte beim Schulbau und wichtige Projekte
Mehr Plätze und mehr Platz an Dortmunds Schulen, grünere Schulhöfe und mehr Sicherheit auf dem Schulweg: Am Donnerstag, 1. Oktober berät der Rat über zahlreiche Vorhaben rund um Bildung und Schule. Außerdem geht es um digitale Souveränität, KITZ.do, Wochenmärkte und weitere Themen. Die Sitzung lässt sich im Livestream unter dortmund.de/live verfolgen.
Ein Schwerpunkt der ersten Ratssitzung nach der Sommerpause ist der Schulbau. Allein 18 Beschlussvorlagen befassen sich mit Schulen, Schulgebäuden und Schulhöfen.
Sofortpaket „Weiterführende Schulen“
Beim Sofortpaket „
Die Stadt reagiert damit auf steigende Schülerinnen- und Schülerzahlen und den wachsenden Bedarf insbesondere an Gesamtschulen und Gymnasien. Für das Schuljahr 2027/28 sollen zunächst Interimsquartiere in Wambel und Derne zusätzliche Plätze schaffen. Parallel werden die dauerhaften Schulstandorte vorbereitet.
- In Brackel ist ein neues Gymnasium mit Sekundarstufen I und II sowie einer Sporthalle geplant.
- In Eving soll eine neue Gesamtschule entstehen; die Sekundarstufe II und eine Sporthalle sollen entsprechend dem tatsächlichen Bedarf folgen.
- In Hacheney wird die Gesamtschule erweitert und verlagert. Vorgesehen sind außerdem eine Sekundarstufe II und eine Vierfach-Sporthalle.
Die politischen Beschlüsse umfassen neben dem Bau auch die notwendigen schulorganisatorischen Entscheidungen.
Für die jetzt anstehenden Beschlüsse sind Investitionen von insgesamt rund 285 Millionen Euro vorgesehen. Davon entfallen unter anderem 80,9 Millionen Euro auf die Sekundarstufe I der Gesamtschule in Eving, 70 Millionen Euro auf die Sekundarstufe I des Gymnasiums in Brackel und 24,3 Millionen Euro auf die Sekundarstufe II der Gesamtschule in Hacheney. Einschließlich bereits eingeleiteter und beschlossener Vorhaben umfasst das Sofortpaket inzwischen ein Gesamtvolumen von rund 415 Millionen Euro.
Drei Schulhöfe werden grüner
Auch auf den Schulhöfen geht es voran. Der Rat entscheidet über
Die Höfe sollen mehr Grün, Schatten und Aufenthaltsqualität bekommen und zugleich stärker zum Spielen, Bewegen und Lernen einladen. Geplant sind unter anderem neue Spiel- und Sportflächen, Sitzbereiche, zusätzliche Bepflanzungen und entsiegelte Flächen. Regenwasser soll möglichst vor Ort versickern oder gespeichert werden. Für die drei Schulhöfe sind insgesamt rund 3,1 Millionen Euro vorgesehen.
Wo fühlen sich Menschen unsicher?
Die Stadt will außerdem genauer erfassen, wo sich Dortmunderinnen und Dortmunder insbesondere auf dem Heimweg bei Dunkelheit unwohl fühlen. Wenn der Rat zustimmt, sollen die Bezirksvertretungen mithilfe eines Erhebungsbogens Orte benennen, die in ihrem Stadtbezirk als sogenannte Angsträume wahrgenommen werden.
Diese Hinweise aus den Stadtbezirken sollen mit den Ergebnissen der repräsentativen Sicherheitsbefragung von 2025, den zwölf Quartierslaboren sowie den Daten aus dem Präventions- und Sicherheitsmonitoring (PräSiMo) und dem neuen anonymen Lokalen Informationsmelder zum Nahraum (LINa) zusammengeführt werden.
So entsteht ein differenziertes Bild: Zeigt sich an einem Ort tatsächlich eine erhöhte Kriminalitätsbelastung – oder sorgen beispielsweise schlechte Beleuchtung, Verwahrlosung oder fehlende Belebung für Unsicherheit? Daraus sollen gemeinsam mit den Bezirksvertretungen konkrete Vorschläge entwickelt, nach Dringlichkeit geordnet und anschließend weiterverfolgt werden.
Sportanlage Schützenstraße wird modernisiert
Für die
Zukunft für KITZ.do
Der Rat beschäftigt sich auch
Wochenmarktgebühren und verkaufsoffene Sonntage
Auf der Tagesordnung steht außerdem die Gebührensatzung für die
Zudem entscheidet der Rat über zwei weitere verkaufsoffene Sonntage im Jahr 2026: am 4. Oktober im Hörder Ortskern zum Hörder Erntemarkt und am 8. November in Lütgendortmund parallel zum Martinsmarkt.
Dortmund will digital unabhängiger werden
Mit einer
Vier Handlungsfelder stehen im Mittelpunkt: Technologie, Sicherheit, Wissen und Kooperation. Bei der Beschaffung digitaler Lösungen soll die digitale Souveränität künftig stärker berücksichtigt werden. Open-Source-Lösungen und offene Schnittstellen können dabei helfen, Abhängigkeiten zu vermeiden. Zugleich sollen digitale Kompetenzen in Verwaltung und Stadtgesellschaft gestärkt und Kooperationen mit anderen Kommunen ausgebaut werden.
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