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Sofortpaket "Weiterführende Schulen"

Die Arbeiten am Schulstandort Hacheney entwickeln sich kontinuierlich weiter. Neue Erkenntnisse, Gutachten, politische Beschlüsse oder gesetzliche Verfahren können dazu führen, dass Informationen angepasst werden. Diese Seite wird deshalb regelmäßig aktualisiert.

Schulstandort Hacheney

Dortmund schafft Schulplätze. Mit dem Sofortpaket „Weiterführende Schulen“ reagiert die Stadt Dortmund auf steigende Schüler*innenzahlen und sichert dringend benötigte Schulkapazitäten für die kommenden Jahre.
Ziel ist es, zusätzliche Schulplätze möglichst schnell bereitzustellen und gleichzeitig Auswirkungen auf Nachbarschaft, Verkehr, Umwelt und Baustellenabläufe soweit wie möglich zu begrenzen, frühzeitig zu kommunizieren und fachlich zu steuern.

Möchten Sie an einer geführten Exkursion teilnehmen und Ihre Fragen direkt vor Ort stellen?

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Wer ist zentraler Ansprechpartner für Fragen zum Schulstandort Hacheney?

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Portraitfoto Martin Sauer.
Portraitfoto Martin Sauer.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Für Fragen, Hinweise und Anliegen rund um die Schulbaumaßnahme im Rahmen des Sofortpakets „Weiterführende Schulen“ am Standort Hacheney steht Ihnen Martin Sauer als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung.

Zentraler Ansprechpartner Schulstandort Hacheney:

Herr Martin Sauer
Stab Dortmund 2035
E-Mail: sofortpaketschulen@stadtdo.de
Telefon: 0231 50-16098

Aktuelle Informationen – Standort Hacheney

Stand: 05.08.2026

Bis einschließlich Freitag (07.08.2026) finden an den östlichen Gebäuden Stemmarbeiten zum Rückbau von Fundamenten statt.

Dadurch können zeitweise deutlich stärkere Erschütterungen wahrgenommen werden. Die Erschütterungen werden durch ein unabhängiges Fachbüro kontinuierlich überwacht. Die Fachleute werten die Messdaten während der Arbeiten fortlaufend aus und dokumentieren die Ergebnisse.

Häufig gestellte Fragen

zum Thema Kontaktmöglichkeit:

Warum gibt es einen zentralen Ansprechpartner?

Der zentrale Ansprechpartner ist Ihre erste Anlaufstelle für Fragen und Hinweise zum Schulstandort Hacheney.

Er unterstützt insbesondere dabei,

  • Fragen verständlich einzuordnen,
  • Informationen aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammenzuführen,
  • Hinweise aus der Nachbarschaft frühzeitig aufzunehmen,
  • die Bearbeitung innerhalb der Verwaltung zu koordinieren,
  • über den aktuellen Projektstand zu informieren,
  • sowie Rückmeldungen transparent und nachvollziehbar zu begleiten.

Dadurch soll eine schnelle, nachvollziehbare und bürgerfreundliche Kommunikation zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Projektbeteiligten ermöglicht werden – insbesondere bei komplexen Themen wie Verkehr, Baustelle, Schulplanung oder Genehmigungsverfahren.

Mit welchen Fragen kann ich mich an den zentralen Ansprechpartner wenden?

Hierzu gehören insbesondere Fragen zu:

  • dem Projektstand,
  • den nächsten Projekt- und Planungsschritten,
  • der Baustelle und den Abrissarbeiten,
  • Verkehr und Erreichbarkeit,
  • Bürger*inneninformation und Dialogformaten,
  • Hinweisen oder Anregungen aus der Nachbarschaft,
  • sowie den Zuständigkeiten innerhalb des Projektes.

Wo finde ich aktuelle Informationen?

Aktuelle Informationen, Termine und Entwicklungen werden fortlaufend auf dieser Projektseite veröffentlicht.

Allgemeine Fragen zum Projekt:

Warum wird in Hacheney eine neue Schule geplant?

Die Stadt Dortmund benötigt kurzfristig zusätzliche Schulplätze im Bereich der weiterführenden Schulen. Hintergrund sind seit Jahren steigende Schüler*innenzahlen sowie fehlende Schulkapazitäten insbesondere ab dem Schuljahr 2027/2028.

Mit dem Sofortpaket „Weiterführende Schulen“ schafft die Stadt zusätzliche Schulstandorte, um den gesetzlichen Anspruch auf einen Schulplatz sicherzustellen. Ziel ist es, ausreichend Lernorte für Kinder und Jugendliche in Dortmund bereitzustellen.

Wie viele Schulplätze entstehen am neuen Schulstandort Hacheney?

Auf dem Gelände der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung in Hacheney soll ein neuer Schulstandort entstehen. Geplant ist eine neue Gesamtschule mit modernen Lern- und Aufenthaltsbereichen für rund 1.245 Schüler*innen. Damit reagiert die Stadt Dortmund auf steigende Schüler*innenzahlen und den zusätzlichen Bedarf an Plätzen an weiterführenden Schulen. Ziel ist es, dringend benötigte Schulplätze zu schaffen und den gesetzlichen Anspruch auf einen Schulplatz verlässlich zu erfüllen.

Was genau ist in Hacheney geplant?

Am Standort Hacheney soll nach aktuellem Stand ein dauerhafter Schulstandort entstehen.

Vorgesehen ist eine 6-zügige Gesamtschule mit Mehrfach-Sporthallen.

Welche Schule soll entstehen?

Auf dem Gelände der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung in Hacheney der früheren Gehörlosenschule Hacheney soll ein neuer Schulstandort mit modernen Lern- und Aufenthaltsbereichen für rund 1.265 Schüler*innen entstehen. Die sich noch im Aufbau befindende Gesamtschule im Süden soll hier einziehen. Durch den Umzug besteht die Möglichkeit, diese Schule um zwei Züge zu erweitern. Damit reagiert die Stadt Dortmund auf steigende Schüler*innenzahlen und den zusätzlichen Bedarf an Plätzen an weiterführenden Schulen. Ziel ist es, dringend benötigte Schulplätze zu schaffen und den gesetzlichen Anspruch auf einen Schulplatz verlässlich zu erfüllen.

Für die Umsetzung sind unter anderem erforderlich:

  • politische Beschlüsse,
  • Änderungen des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,
  • verkehrliche und umweltfachliche Untersuchungen,
  • technische Planungen,
  • Vergabeverfahren,
  • Abstimmungen mit beteiligten Fachbereichen und externen Stellen.

Warum ist Hacheney kein reiner Interimsstandort mehr?

Nach aktueller Planung soll die Sekundarstufe I in Hacheney dauerhaft genutzt werden.

Ursprünglich war für Hacheney eine Interimslösung vorgesehen. Aufgrund der weiteren Entwicklung soll die Gesamtschule im Süden jedoch dauerhaft nach Hacheney verlagert werden. Für den Übergangszeitraum bis zur Fertigstellung werden zusätzliche mobile Raumeinheiten am bisherigen Standort in Wellinghofen vorgesehen bzw. geprüft.

Warum wurde gerade dieser Standort ausgewählt?

Die Stadt Dortmund hat alle verfügbaren Standorte geprüft hinsichtlich:

  • Verfügbarkeit,
  • Größe,
  • Erreichbarkeit,
  • Planungsrecht,
  • Umsetzbarkeit,
  • zeitlicher Realisierbarkeit,
  • Eigentumsverhältnissen,
  • Entfernung zum erwarteten Bedarfsumfeld,
  • ÖPNV-Anbindung.

Der Standort Hacheney verfügt grundsätzlich über Flächenpotenziale für einen Schulstandort. Dabei werden die besonderen Herausforderungen des Umfeldes – insbesondere Verkehr, Nachbarschaft und Erreichbarkeit – intensiv betrachtet.

Alles zum Thema Verkehr und Erreichbarkeit:

Wie wird die Verkehrssituation berücksichtigt?

Die Verkehrssituation ist ein zentrales Thema des weiteren Verfahrens. Deshalb werden fachliche Untersuchungen zur Verkehrsbelastung, Mobilität und Erreichbarkeit durchgeführt.

Dabei werden insbesondere betrachtet:

  • Bring- und Holverkehre,
  • ÖPNV-Anbindung,
  • Fahrrad- und Fußverkehr,
  • Baustellenlogistik,
  • Schulverkehre,
  • Parksituation,
  • Auswirkungen auf die Nachbarschaft.

Wird es zusätzliche Verkehrsbelastungen geben?

Eine neue Schule führt wie jede zusätzliche Nutzung auch zu zusätzlichem Verkehr und Parkplatznachfrage.

Wie hoch das zusätzliche Verkehrsaufkommen durch die Schule ist, wird im Rahmen der Verkehrsuntersuchung berechnet.

Auf dieser Basis wird ein Konzept mit der geringstmöglichen Belastung für das Umfeld entwickelt.

Viele Anwohner*innen empfinden die Verkehrssituation bereits heute als angespannt. Wird das berücksichtigt?

Ja. Die bereits bestehende Belastungssituation im Umfeld – insbesondere im Bereich Glückaufsegenstraße, Rügecke, Berufskollegs, Berufsförderungswerk sowie ÖPNV-Haltestellen – ist der Stadt bekannt und wird in der Verkehrsuntersuchung berücksichtigt. Wesentlicher Betrachtungsgegenstand ist aber die Situation, die sich nach Fertigstellung der Schulen ergibt, um eine langfristige Lösung aufzuzeigen.

Warum nutzen Baustellenfahrzeuge die Glückaufsegenstraße?

Für Baustellen müssen technisch und rechtlich geeignete Zufahrten genutzt werden.

Große Baustellenfahrzeuge können nicht jede alternative Strecke sicher nutzen. Die Verkehrsführung wird daher fortlaufend geprüft und möglichst verträglich organisiert.

Wird es ein Baustellenverkehrskonzept geben?

Ja. Die Baustellenlogistik und Verkehrsführung werden betrachtet und organisatorisch gesteuert.

Werden Parkplätze wegfallen?

Im Rahmen der weiteren Planungen werden Verkehrs- und Parkplatzsituationen betrachtet. Der konkrete Umfang möglicher Veränderungen steht derzeit noch nicht abschließend fest.

Wird die Sicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrende berücksichtigt?

Ja. Schulwege, Querungssituationen sowie Fuß- und Radverbindungen sind ein zentraler Bestandteil der Verkehrsuntersuchung. Hierzu erfolgen detaillierte Analysen der Situation sowohl am jetzigen Standort der Gesamtschule im Süden als auch im Bereich des neuen Standortes. Unter Berücksichtigung der Neuverkehre, die durch die neue Schule erzeugt werden, werden in der Untersuchung Maßnahmen entwickelt, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen im Schulumfeld zu optimieren.

Fragen zum Thema Baustelle, Abriss und Sicherheit:

Warum finden derzeit Abrissarbeiten statt?

Die Abrissarbeiten dienen der Sicherung und Vorbereitung des Geländes auf den geplanten Schulneubau.

Wie lange dauern die Abrissarbeiten?

Die Arbeiten hängen vom Bauablauf sowie von technischen und witterungsbedingten Faktoren ab.

Der Abschluss der Abrissarbeiten wird derzeit voraussichtlich bis Ende November 2026 erwartet.

Zu welchen Zeiten darf auf der Baustelle gearbeitet werden?

Die Arbeiten erfolgen grundsätzlich innerhalb der üblichen werktäglichen Arbeitszeiten, in der Regel zwischen:

7:00 Uhr und 20:00 Uhr.

Werden Umwelt- und Artenschutz berücksichtigt?

Ja. Die Abbruch- und Baumaßnahmen werden durch eine ökologische Fachberatung begleitet.

Warum werden Bergbaubohrungen durchgeführt?

Im Bereich Hacheney gibt es Hinweise auf möglichen Altbergbau. Deshalb wurden Gutachten, Risikokarten und Grubenbilder erstellt. Zusätzlich sind Erkundungsbohrungen vorgesehen.

Warum kommt es auf der Baustelle zeitweise zu Staubentwicklung?

Bei Abbruch- und Erdarbeiten kann es insbesondere während längerer Trocken- und Hitzeperioden zu Staubentwicklung kommen. Ein Teil des Staubs entsteht nicht unmittelbar durch die Arbeiten selbst, sondern durch Verwehungen auf trockenen Bodenflächen.

Die Baustelle wird entsprechend der Vorschriften bewässert. Eine vollständige Unterbindung der Staubentwicklung würde jedoch eine flächendeckende Bewässerung aller trockenen Bereiche erfordern. Dies wäre mit einem sehr hohen Wasserverbrauch verbunden und ist unter ökologischen Gesichtspunkten nicht verhältnismäßig.

Die Stadt Dortmund beobachtet die Situation fortlaufend gemeinsam mit der Bauleitung. Sofern es die Witterung oder das Baugeschehen erforderlich machen, können zusätzliche Maßnahmen – beispielsweise die Bewässerung von Fahrwegen – veranlasst werden.

Unabhängig davon unterliegt die Baustelle den gesetzlichen Arbeitsschutzvorgaben. Die zuständige Berufsgenossenschaft führt im Rahmen ihrer Aufgaben Kontrollen durch. Darüber hinaus überprüft die Stadt Dortmund die Situation regelmäßig und geht Hinweisen auf Veränderungen nach.

Alles zum Thema Informationsveranstaltungen:

Wie werden Anwohner*innen informiert?

Die Stadt Dortmund informiert fortlaufend über:

  • die Projekt-Website,
  • Pressemitteilungen,
  • direkte Anwohner*inneninformationen,
  • Informationsveranstaltungen- und Dialogformate,
  • politische Gremien.

Können Bürger*innen Hinweise einbringen?

Ja. Hinweise und Anregungen aus der Nachbarschaft können eingebracht werden.

Informationen und Exkursionen

Es gibt die Möglichkeit zu direkten Gesprächen mit Projektverantwortlichen. Ihr Ansprechpartner Martin Sauer bietet geführte Exkursionen an. Treffpunkt ist am Haupttor der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung am Ende der Glückaufsegenstraße. Die Termine werden auf der Projektwebsite bekanntgegeben. Damit der Austausch geordnet ablaufen kann (pro Termin 3–5 Personen), bitten wir um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an sofortpaketschulen@stadtdo.de mit dem Betreff Anmeldung zu Informationen und Exkursionen.

Ab Donnerstag, 16. Juli 2026, finden regelmäßig Exkursionen statt. Anwohner*innen haben dort die Möglichkeit, aktuelle Fragen zum Projekt, zur Baustelle und zu den nächsten Schritten direkt anzusprechen.

Der Dialogtermin findet grundsätzlich alle zwei Wochen donnerstags um 17:00 Uhr statt.

Kommende Termine:

  • Donnerstag, 16.07.2026, 17:00 - 19:45 Uhr (durchgeführt)
  • Donnerstag, 30.07.2026, 17:00 - 20:45 Uhr (durchgeführt)
  • Donnerstag, 27.08.2026: 17:00 Uhr (während der Sommerferien)
  • Donnerstag, 10.09.2026: 17:00 Uhr
  • Donnerstag, 24.09.2026: 17:00 Uhr

Sommerferienpause:
Am Donnerstag, 13.08.2026, und am Donnerstag, 20.08.2026, findet aufgrund der Sommerferien kein Exkurisonstermin statt.

Kontakt

Stadt Dortmund - Stab Dortmund 2035

Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Westenhellweg 75-77
44137 Dortmund
Personen
Portraitfoto Martin Sauer. Martin Sauer Leiter der Stabstelle Dortmund 2035

Kontakt

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Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
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