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Alle drei Minuten und 32 Sekunden ein Einsatz: Feuerwehr Dortmund stellt Jahresbericht 2023 vor

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Statistisch gesehen wurde im vergangenen Jahr alle drei Minuten und 32 Sekunden ein Fahrzeug des Brandschutzes oder des Rettungsdienstes alarmiert. Diese und andere Fakten stehen im Jahresbericht 2023 der Feuerwehr Dortmund.

Er bietet Einblicke in die Arbeit der rund 2.500 Angehörigen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr. Das Wichtigste aus dem Jahresbericht 2023, der nun den politischen Gremien zur Kenntnis vorgelegt wird:

  • 2023 hat die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Dortmund insgesamt 148.490 Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst bearbeitet (-9.712 im Vergleich zu 2022). Statistisch gesehen ist alle drei Minuten und 32 Sekunden ein Fahrzeug des Brandschutzes oder des Rettungsdienstes alarmiert worden.
  • Die Einsatzzahlen des Brandschutzes sind im Vergleich zum Jahr 2022 mit 11.833 Ereignissen konstant geblieben (-191). Bei den 136.657 Rettungsdiensteinsätzen ist im Vergleichszeitraum ein leichter Rückgang (-9.441 Einsätze) zu verzeichnen – dennoch machen sie den Großteil der Einsatzzahlen aus (92 Prozent). Die Einsatzzahlen bei Großlagen (Unwetterlagen/Extremwetter) sind trotz dreier Winterstürme mit 537 Unwettereinsätzen im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
  • Im Jahr 2023 lag die Zahl der Brandtoten mit zwei Opfern, wie auch in den Vorjahren, abermals auf einem niedrigen Niveau.
  • Die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr rückten zu 1.355 (-1.597) Einsätzen aus - deutlich weniger als in den Vorjahren. Das liegt am Rückgang von sogenannten First-Responder-Einsätzen – denn in der Vergangenheit waren die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr oftmals bei Einsätzen als Ersthelfer*innen vor Ort eingesetzt. First Responder sind in Erster Hilfe und Notfallmaßnahmen ausgebildet und überbrücken mit qualifizierten Maßnahmen die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels. Die Feuerwehr Dortmund hat ihre Kriterien für eine Alarmierung allerdings überarbeitet, was zu deutlich weniger Einsatzfahrten geführt hat. So rücken die First Responder nun nur noch in lebensbedrohlichen Notfällen aus.
  • Die Mitgliederzahl der ehrenamtlichen Brandschützer*innen bleibt erfreulicherweise weiterhin unverändert.
  • Die Feuerwehr unterstützte außerdem andere Fachbereiche der Stadtverwaltung und leistete Präventionsarbeit im Sinne des Bevölkerungsschutzes. Darüber hinaus waren umfangreiche Vorbereitungen auf die UEFA EURO 2024 an der Tagesordnung.
  • Um sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen, ist aus der Stabsstelle Kommunales Lage- und Krisenmanagement der eigene Bereich 37/7 geworden.
  • Mit einem eigenen Stand hatte sich die Feuerwehr Dortmund im Juni 2023 auf der „112 Rescue“ präsentiert, die erstmals in der Westfalenhalle ausgerichtet wurde. Die Fachmesse soll nun jährlich in Dortmund stattfinden und bietet Raum für Tagungen, Symposien und Informationsaustausch im Bereich Feuerwehr, Rettungswesen und Katastrophenschutz.

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