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Vorbereitende Arbeiten beginnen in der Woche ab dem 19. Januar

Barrierefreier Umbau der B1-Haltestellen: An der Max-Eyth-Straße muss ein Kampfmittelverdachtspunkt überprüft werden

Um die fünf B1-Haltestellen barrierefrei nutzbar zu machen, müssen sie aufwändig umgebaut werden – und das unter laufendem Stadtbahnbetrieb. An der Max-Eyth-Straße beginnen in der kommenden Woche vorbereitende Arbeiten. Ein Kampfmittelverdachtspunkt muss überprüft werden.

An der Treppenanlage der Haltestelle Max-Eyth-Straße – also mittig zwischen den B1-Fahrspuren – befindet sich ein Kampfmittelverdachtspunkt, der im Zuge der Planung identifiziert wurde. Bevor der Tiefbau später beginnen kann, muss dort zunächst sondiert werden. Dann wird sich zeigen, ob dort tatsächlich ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden liegt, der entschärft werden muss.

Für die Sondierung sind sehr aufwändige Vorarbeiten nötig, die in der Woche ab Montag, 19. Januar, beginnen. Zum Beispiel müssen die Kabeltrassen und Schaltschränke für die Stromversorgung der Stadtbahn versetzt werden. Zudem muss die Treppenanlage zur Brücke im Frühsommer erschütterungsfrei abgebrochen werden. Voraussichtlich Mitte des Jahres kann dann die Sondierung des Verdachtspunkts beginnen.

Stadtbahn fährt ungehindert

Fahrgäste können die Bahnsteige und Treppen auch während der Verlegungsarbeiten mit kleineren räumlichen Einschränkungen nutzen. Der Stadtbahnverkehr wird durch die jetzt anstehenden Arbeiten nicht beeinträchtigt. Die neu verlegten Leitungen werden während der Betriebsruhe angeschlossen. Zum Abbruch der Treppe und der eigentlichen Sondierung werden größere Einschränkungen notwendig sein, über die Stadt separat informieren wird.

Linke B1-Fahrspur in Richtung Bochum wird eingezogen

Die Baustelleneinrichtung und die Arbeiten haben Auswirkungen auf den Autoverkehr auf der B1. In Fahrtrichtung Innenstadt/Bochum wird ab dem 19. Januar die linke Fahrspur in Höhe der Haltestelle für die gesamte Dauer der Arbeiten eingezogen.

In Fahrtrichtung Unna sind in einem ersten Bauabschnitt Arbeiten im Gehwegbereich in Höhe der Haltestelle und der Einmündung Max-Eyth-Straße notwendig. Sie sollen ab dem 26. Januar starten und fünf Tage andauern. Damit der Rad- und Fußverkehr sicher geführt werden kann, wird die rechte Spur Richtung Unna eingezogen. Ab dem 2. Februar wird das Baufeld dann auf die gegenüberliegende Seite wechseln. Damit ist dann die Sperrung der linken Fahrspur in Richtung Unna verbunden. Für die Arbeiten sind ebenfalls fünf Tage angesetzt. Es werden in beiden Fahrtrichtungen immer zwei Fahrspuren freigehalten.

Ausblick: Abbruch der Treppe

Damit Fußgängerinnen und Fußgänger die Haltestelle nach Abbruch der Treppe weiterhin erreichen, richtet die Stadt westlich der Brücke einen Überweg mit Ampel über die B1 ein. Dafür werden zwei Fahrspuren Richtung Unna etwas schmaler gestaltet, damit Fußgängerinnen und Fußgänger beim Warten an der Ampel genügend Platz haben.

Mit dem Abbruch der Treppe entsteht eine Lücke im Geländer der Brücke. Diese wird vor der erneuten Freigabe für den Fuß- und Radverkehr wieder geschlossen, damit die Brücke bis zu ihrem Abbruch weiterhin als Nord-Süd-Verbindung über die B1 genutzt werden kann.

Warum werden die B1-Stadtbahnhaltestellen umgebaut?

Die Stadtbahnhaltestellen Kohlgartenstraße, Voßkuhle, Lübkestraße, Max-Eyth-Straße und Stadtkrone-Ost sollen in den kommenden Jahren aufwändig unter laufendem Stadtbahnbetrieb barrierefrei umgebaut werden. Das ist wichtig, damit noch mehr Menschen als bisher bequem und ohne Einschränkungen mit der Stadtbahn fahren können. Hierzu wird DSW21 künftig auch auf der U47 die neuen „B-Wagen“ einsetzen.

Dieser neue Wagentyp hat keine ausklappbaren Trittstufen mehr. Entsprechend muss die Bahnsteighöhe von jetzt 38 auf künftig 94 Zentimetern über Schienenoberkante verändert werden. Ziel ist es unter anderem, das Ein- und Aussteigen in die Stadtbahn für alle einfach und stressfrei zu gestalten.

Der barrierefreie Umbau der B1-Stadtbahnhaltestellen beginnt an der Stadtkrone-Ost | dortmund.de