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Mehrere Stromleitungen liegen direkt über der Anomalie im Boden

Blindgänger-Verdacht an B1-Auffahrt – Tunnel soll Sondierung ermöglichen

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Unter dem Geh- und Radweg entlang der B1-Auffahrt von der Märkischen Straße in Richtung Bochum wird ein Blindgänger vermutet. Weil der Verdachtspunkt ungünstig liegt, wird die Sondierung aufwändig – und ungewöhnlich – vorbereitet.

Bereits seit dem vergangenen Jahr ist die rechte Fahrspur der Auffahrt auf den Rheinlanddamm/B1 gesperrt, ebenso wie der angrenzende Geh- und Radweg. Grund ist, dass unter dem Geh- und Radweg ein Blindgänger vermutet wird. Ob es sich bei der Anomalie im Boden tatsächlich um eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, kann nur eine Sondierung klären.

Arbeiten für Tunnel beginnen am Mittwoch, 14. August

Ungünstigerweise befindet sich der Verdachtspunkt unter einem Leitungspaket mit mehreren Stromleitungen. Eine Umlegung dieser Leitungen wäre nicht nur teuer, sondern auch sehr zeitaufwändig. Das Tiefbauamt hat sich daher entschieden, im bergmännischen Vortrieb zum Verdachtspunkt zu gelangen. Dabei wird ein Tunnel vom Nachbargrundstück aus bis zum Verdachtspunkt gegraben. Der große Vorteil: Alle Leitungen können an Ort und Stelle verbleiben.

Rund sechs bis acht Meter lang wird dieser Tunnel werden. Die Arbeiten beginnen am Mittwoch, 14. August. Wenn die Bedingungen stimmen und das Wetter mitspielt, wird der Tunnel bis Mitte September fertig. Erst dann können die Experten erkunden, was genau sich im Boden befindet.

Sollte tatsächlich eine Entschärfung erforderlich werden, erfolgt der Zugriff ebenfalls durch den Tunnel.

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