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Drei Projekte, ein gemeinsames Ziel: Demokratie im Alltag stärken.

Die Vereine Sparring4U, Train of Hope und Das Gasthaus erhalten Auszeichnung „Engagement anerkennen“

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Bei der feierlichen Preisverleihung „Engagement anerkennen“ der FreiwilligenAgentur Dortmund standen am Mittwochabend (25. November) im Rathaus Initiativen im Mittelpunkt, die mit kreativen und mutigen Ideen demokratische Bildung in der Stadt voranbringen.

Oberbürgermeister Alexander Kalouti würdigte die Preisträgerinnen und Preisträger persönlich und betonte ihre enorme Bedeutung für Dortmund. „Danke für Ihren Einsatz im Kleinen und im Großen, leider oft mit viel zu wenig Applaus, häufig nach Feierabend und manchmal auch gegen alle Widerstände, die oft auch die Politik mit viel Bürokratie zusätzlich aufbaut“, sagte Kalouti. „Dortmund wäre ohne Sie eine andere Stadt. Dortmund wäre ohne Sie ärmer - an Wärme, an Ideen und vor allem auch an Menschlichkeit.“

Das Ehrenamt habe in Dortmund einen ganz besonderen Stellenwert und werde von der Stadt daher auch auf vielerlei Weise gefördert, betonte der Oberbürgermeister. „Gemeinsam mit Ihnen möchte ich die Rahmenbedingungen jeden Tag ein Stück verbessern. Denn nur so haben wir eine lebendige, demokratische Stadt und eine lebendige Gemeinschaft. Sie geben durch Ihr Engagement unserer Stadt ein Gesicht, eine Haltung und vor allem auch Seele.“

Rund 100 Gäste verfolgten die Preisverleihung, bei der dank der Unterstützung der Sparkasse Dortmund jeweils drei erste und drei zweite Plätze vergeben werden konnten. Die Jury würdigte die Projekte in drei Kategorien.

Demokratische Bildung im Quartier - Sparring4U e.V.

In der Kategorie „Demokratische Bildung im Quartier“ gewann der Verein „Sparring4U e.V.“. Der Kampfsportverein zeigt, wie Inklusion gelebt wird: Menschen mit und ohne Behinderung trainieren gemeinsam – kostenlos, barrierefrei und mit echtem Teamgeist. Vielfalt als Stärke ist hier tägliche Praxis.

Demokratische Bildung in der Jugendarbeit - Train of Hope e.V.

Der Train of Hope e.V. überzeugte in der Kategorie „Demokratische Bildung in der Jugendarbeit“. Im Projekt JuMa werden junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ermutigt, ihre politische Stimme zu nutzen – von Wahlrechtswissen über Redekompetenzen bis zur Extremismusprävention.

Politische Bildung in der Stadtgesellschaft – Das Gasthaus e.V.

Mit Vorträgen, Workshops und sozialen Projekten sensibilisiert „Das Gasthaus“ Jugendliche für die Folgen von Armut und zeigt, wie Empathie und demokratische Teilhabe zusammengehören.

Zweitplatzierte in den drei Kategorien waren das Demokratiecafé Dortmund, die Schülerpaten und der Verein „Grenzenlose Wärme“.

Alle teilnehmenden Organisationen erhielten eine Urkunde sowie ein unterschriebenes Trikot der aktuellen BVB-Mannschaft – ein sichtbares Zeichen der Anerkennung.

„Uns ist es wichtig, dass nicht nur die Siegerprojekte im Rampenlicht stehen, sondern die Vielfalt und die Kreativität des Dortmunder Engagements gezeigt wird. Wir bedanken uns für diesen Einsatz und sprechen allen Ehrenamtlichen unseren Respekt aus“, betonte Karola Jaschewski, Geschäftsführerin der FreiwilligenAgentur Dortmund.

Zur Jury gehörten Maike Vollmer (BVB Leuchte auf Stiftung), Christian Beisenherz (WDR Dortmund), Lars Hane (Sparkasse Dortmund), Edzard Bennmann (Signal Iduna Gruppe) und Emra Ilgün-Birhimeoğlu (FH Dortmund).

Die Veranstaltung bot reichlich Raum für Austausch und Vernetzung – und machte deutlich, dass demokratische Bildung ein zentrales Fundament für ein offenes, solidarisches Dortmund bleibt.

Engagement & Bürger*innenbeteiligung

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