Newsroom

Dortmund als Gastgeberstadt des Deutschen Chorfests 2029 nominiert

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Dortmund soll 2029 das Deutsche Chorfest ausrichten. Die Stadt baut damit ihre Rolle als führende Chor- und Musikstadt aus. Der Deutsche Chorverband nominierte Dortmund einstimmig, der Rat entscheidet am 26. März.

Dortmund soll 2029 Gastgeberstadt des Deutschen Chorfests werden und damit ihre Bedeutung als Chor- und Musikstadt national wie international weiter stärken. Die Mitgliederversammlung des Deutschen Chorverbands nominierte Dortmund einstimmig als Austragungsort. Der Festivalzeitraum wäre der 10. bis 13. Mai 2029. Darüber entscheidet der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 26. März.

Lebendige Chorszene in Dortmund

Die Stadt gilt bereits heute als eines der wichtigsten Zentren der Chormusik in Deutschland. In Dortmund haben der Chorverband NRW und das Vokalmusikzentrum NRW ihren Sitz. Die Chorakademie am Konzerthaus Dortmund ist die größte Singschule Europas, das Festival klangvokal genießt internationales Renommee. Hinzu kommen zahlreiche musikalische Institutionen sowie eine außergewöhnlich lebendige Chorszene.

400 Chöre geben 600 Konzerte

Das Deutsche Chorfest richtet der Deutsche Chorverband alle vier Jahre aus. Als Dachverband von rund 13.000 Chören mit etwa 700.000 Mitgliedern vereint er beim Chorfest die gesamte Vielfalt des Chorgesangs. Rund 400 Chöre und Vokalensembles mit etwa 12.000 Sängerinnen und Sängern treten in über 600 Konzerten auf. Die letzten Chorfeste fanden 2022 in Leipzig und 2025 in Nürnberg statt.

Jede Stimme zählt in der Chorgemeinschaft

Über ein Musikfestival hinaus macht das Deutsche Chorfest den Chorgesang als Kulturgut sichtbar. Es bringt Kinderchöre, Kantoreien und moderne Vocal Bands zusammen und setzt auf Teilhabe: Jede Stimme zählt – unabhängig von Alter, Herkunft oder musikalischer Erfahrung. Damit fördert das Chorfest Gemeinschaft, Integration und kulturelle Bildung. Dortmund als Chorstadt, das könnte 2029 real werden, so der Rat zustimmt. Der Chorverband übernimmt den größten Anteil (Prozent) des Gesamtbudget in Höhe von 2, 85 Millionen, das Land NRW übernimmt 35 Prozent, die Stadt Dortmund müsste insgesamt 500.000 Euro übernehmen, verteilt auf zwei Jahre.