Newsroom

Dortmunder Schauspiel soll 2027 ins ehemalige C&A-Gebäude ziehen

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Das Dortmunder Schauspiel plant ab 2027 einen Teil-Umzug ins ehemalige C&A-Gebäude am Ostenhellweg. Der Stadtrat entscheidet im Dezember über das Interimsquartier. Es soll während des Neubaus der Jungen Bühne als zentrale Spielstätte dienen.

Der Umzug ist notwendig, weil am Hiltropwall die Junge Bühne neu gebaut wird – und das benachbarte Schauspielhaus während der Bauzeit für Proben und Aufführungen ungeeignet ist. Baulärm und fehlende Fluchtwege machen einen Weiterbetrieb unmöglich.

Zentraler Standort bietet gute Bedingungen und neue Impulse für die Innenstadt

Die Immobilie am Ostenhellweg wurde frei, nachdem C&A an den Westenhellweg umgezogen ist. Aus Sicht des Theaters ist das Gebäude ideal: Es liegt zentral in der City und bietet sogar einen direkten Zugang zur Stadtbahnhaltestelle „Reinoldikirche“. Es hat die erforderliche Größe, und es bietet dem Schauspiel Gelegenheit, neue Raumkonzepte zu erproben und direkter mit dem Publikum zu interagieren. So könnten mit einem offenen, zeitgemäßen Theaterkonzept neue Publikumsgruppen erreicht werden.

Für die City entstünden durch den Umzug des Theaters neue, belebende Impulse für die östliche Innenstadt.

Platz für Gewerke und Kunstschaffende

Die dritte Etage des Gebäudes verfügt über rund 2.500 Quadratmeter und soll Werkstätten und künstlerisches Personal aufnehmen. Dafür sind allerdings Umbauarbeiten durch den Vermieter erforderlich, um die Flächen theatergerecht nutzbar zu machen.

Zwischenstopp an der Kokerei Hansa

Bevor es in die Innenstadt geht, bespielt das Ensemble 2026 zunächst die Kokerei Hansa. Das Gastspiel in Huckarde soll gut ein Jahr dauern. Erst danach soll der Standort in der City als Interimsbühne genutzt werden.

City