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FreiwilligenAgentur Dortmund zieht starke Bilanz 2025: neue Angebote, Rekordförderung und viele Premieren

Mehr Beratung denn je, neue Angebote für den Ruhestand, ein Rekord beim Förderfonds und mehrere Premieren: Die FreiwilligenAgentur Dortmund blickt auf ein Jahr voller Neuerungen und starken Engagements zurück.

Die Beratung bleibt das Herz der FreiwilligenAgentur Dortmund. 2025 nutzten über 550 Menschen dieses Angebot, um ein passendes Ehrenamt zu finden. Auffällig: Immer mehr Organisationen fragten erstmals gezielt nach Unterstützung, weil sie freiwilliges Engagement neu aufbauen oder stärken wollten.

Neu gestartet war im Januar eine spezielle Beratung für Menschen im Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand. Das Angebot traf einen Nerv – besonders bei der Babyboomer-Generation. „Diese Lebensphase bringt Freiheit, aber auch viele Fragen. Ehrenamt kann dabei eine wertvolle Rolle spielen“, sagt Geschäftsführerin Karola Jaschewski. Die Nachfrage übertraf die Erwartungen deutlich.

Aber auch Jugendliche engagieren sich: Das Jugendprojekt „Heldenpass“ entwickelte sich 2025 zur Beteiligungsaktion „Ehrensache“. Gemeinsam mit dem Anna-Zillken-Berufskolleg bot das Projekt Jugendlichen einen niedrigschwelligen Einstieg ins Ehrenamt. Viele sammelten hier erstmals praktische Erfahrungen – und blieben dem Engagement treu.

Förderfonds erreicht neuen Höchststand

Ein Meilenstein des Jahres: Der Förderfonds der FreiwilligenAgentur vergab 70.000 Euro an soziale und gemeinnützige Organisationen in Dortmund. Seit dem Start 2019 hat sich das Modell fest etabliert – 2025 stieg die Zahl der Anträge um mehr als 170 Prozent. „Die enorme Nachfrage zeigt, wie wichtig dieser Fonds geworden ist. Trotz des starken Zuwachses konnten wir die Mittel gezielt weitergeben“, sagt Iris Wolniewicz von der FreiwilligenAgentur.

Premiere: Tatendrang-Tag bringt Unternehmen und Ehrenamt zusammen

Zum ersten Mal fand 2025 der Tatendrang-Tag in Dortmund statt – gemeinsam mit dem Verein Tatendrang. Über 20 Projekte verbanden Unternehmen mit sozialen Organisationen. Im Mittelpunkt standen gemeinsames Anpacken, Austausch und der Start neuer Partnerschaften. Die FreiwilligenAgentur übernahm dabei die Rolle als Brücke zwischen Wirtschaft und Gemeinwohl. Fazit: ein gelungener Auftakt mit Zukunftspotenzial.

Engagement sichtbar machen und würdigen

Anerkennung blieb ein zentraler Schwerpunkt. 2025 überreichte die FreiwilligenAgentur 75 Ehrenamtsnadeln an besonders engagierte Menschen aus Dortmund. Auch die Ehrenamtskarte gewann weiter an Bedeutung: Über 100 neue Karten gingen an Menschen, die sich dauerhaft für die Stadt einsetzen.

Bei der Preisverleihung „Engagement anerkennen“ zeichnete die Agentur sechs Projekte aus, die Demokratie im Alltag stärken. Oberbürgermeister Alexander Kalouti würdigte das Engagement und unterstrich dessen Bedeutung für Dortmund.

Weitere Angebote: nah, praktisch, vernetzend

Ehrenamtsspaziergänge boten die Chance, an einem Nachmittag mehrere Einsatzorte kennenzulernen und mit anderen Engagierten ins Gespräch zu kommen. Großen Zuspruch fanden auch kostenfreie Erste-Hilfe-Kurse für Ehrenamtliche – ein Angebot, das Sicherheit gibt und den Alltag im Engagement erleichtert.

Erstmalig: Markt der Möglichkeiten zum Tag des Ehrenamts

Zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember lud die FreiwilligenAgentur erstmals zum „Markt der Möglichkeiten“ ein und zeigte dabei die Vielfalt des Engagements in der Stadt. Als sichtbares Dankeschön verteilte die Agentur 500 Stutenkerle an Ehrenamtliche – eine kleine Geste mit großer Wirkung.

Die FreiwilligenAgentur Dortmund bedankt sich bei allen Ehrenamtlichen, Partnerinnen, Partnern und Unterstützenden. 2025 stand für neue Ideen, starke Kooperationen und viel Tatkraft. Mit diesem Rückenwind geht die Agentur gestärkt in 2026 – und setzt auf viele weitere Impulse für das Ehrenamt in Dortmund.

freiwilligenagenturdortmund.de

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