IGA 2027: Wegen Bauarbeiten muss der Deusenberg ab Montag komplett gesperrt werden
In Vorbereitung auf die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 erhalten große Teile der Schotter- und Asphaltwege eine neue Oberfläche und es entstehen neue Aussichtsplattformen. Für die Bauarbeiten wird nun aus Sicherheitsgründen der gesamte Deusenberg für die Öffentlichkeit gesperrt.
Der westliche Teil des Deusenbergs wird Teil des Zukunftsgartens der IGA 2027. Die vorbereitenden Bauarbeiten dazu haben im vergangenen Frühjahr begonnen.
In den nächsten Wochen und Monaten laufen Bauarbeiten in mehreren Teilbereichen über den gesamten Deusenberg verteilt. Viele Wege werden für die Anlieferung von Baumaterialien genutzt. Darüber hinaus werden die Wege selbst auch überarbeitet, sie erhalten eine neue Oberfläche. Aus Sicherheitsgründen muss daher ab Montag, 19. Januar, der gesamte Deusenberg für die Öffentlichkeit gesperrt werden.
Alle Zugänge zur Halde werden mit Bauzäunen und entsprechenden Hinweisschildern versehen. Daher kann vorerst auch die Mountainbike-Anlage nicht genutzt werden. Um die Bauarbeiten nicht zu behindern und zur eigenen Sicherheit bittet die Stadt Dortmund als Bauherrin ausdrücklich darum, die Sperrungen zu beachten und um Verständnis, dass der Deusenberg in den nächsten Monaten nicht begehbar sein wird.
Deusenberg soll bis zur IGA 2027 fit werden
Damit der Deusenberg, eine ehemalige Hausmülldeponie, regelmäßig von der Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) kontrolliert werden kann, wurde vor über 20 Jahren ein verzweigtes Wegenetz auf der rekultivierten Halde angelegt. Die geschotterten Unterhaltungswege werden seither gerne von Spaziergängern und Radfahrenden genutzt, die den Deusenberg als Naherholungsziel wählen.
Der Dortmunder Zukunftsgarten, einer der drei Hauptausstellungsgelände der IGA 2027, umfasst neben dem Westhang des Deusenbergs die Kokerei Hansa, den nördlich davon gelegenen, im Bau befindlichen Kokereipark sowie das Nahverkehrsmuseum Mooskamp. Diese Fläche ist fast 50 ha groß, die Teilbereiche werden über eine neue Brücke für Fuß- und Radverkehr über mehrere Bahngleise miteinander verbunden.
Auf dem Deusenberg wird in den nächsten Monaten in Verlängerung der neuen Brücke eine Treppe bis zur Kuppe der Halde erstellt. Eine Wegeverbindung, die vom Fuß der Halde bis auf die Kuppe führt, wird mit einer Steigung von maximal 6 Prozent einfacher zugänglich gemacht. Dort, wo sich dieser „Komfortweg“ und die Treppe kreuzen, wird ein bestehendes Plateau vergrößert und ein attraktiver Aufenthaltsbereich gestaltet, auf dem zwei große Schaukeln errichtet werden.
Darüber hinaus entstehen drei Aussichtsplattformen, von denen aus man die Sicht zur Kokerei Hansa beziehungsweise zur Dortmunder City genießen kann. Parallel zum Emscher-Weg werden drei Sportstationen aus großen Steinen errichtet, an denen Balancier-, Hüpf- und Dehnübungen möglich sind. Am Fuße des Deusenbergs werden weitere Wege aufgewertet, die auch als Laufstrecke genutzt werden können.
Anhänge
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Das Foto zeigt die kleine Aussichtsplattform im Bereich des barrierearmen Komfortwegs am Deusenberg., 5 MB, JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Dagmar Knappe -
Die Vorbereitungen für den Wegebau am Deusenberg sind bereits abgeschlossen., 2 MB, JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Dagmar Knappe