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Lesung in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund mit fachlicher Einordnung und Austausch  

KORREKTUR: Schwerter Autorin Martina Berkenkamp spricht über eigene Erfahrung mit sexualisierter Gewalt, Trauma und Selbstfindung

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Die Schwerter Autorin und Hypnosetherapeutin Martina Berkenkamp liest am Freitag, 12. Juni, ab 19 Uhr im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, Max-von-der-Grün-Platz 1-3, aus ihrem Buch „Mausi, komm’ zu dir! – Der Weg zur Heimat in mir“. Im Anschluss eröffnet ein moderierter Austausch Raum für Fragen und Reflexion.  

In ihrem Buch beschreibt Martina Berkenkamp ihren Umgang mit sexualisierter Gewalt, die Folgen traumatischer Erfahrungen sowie ihren Weg aus innerer Zerrissenheit zurück zu mehr Selbstvertrauen und Lebensqualität. Das Buch verbindet persönliche Erinnerungen mit Reflexionen über Heilung, Selbstfindung und den Umgang mit seelischen Verletzungen.

Vom Erkennen der Ursachen zur persönlichen Befreiung

Erst durch Hypnose konnte Martina Berkenkamp nach eigenen Angaben die Ursachen ihrer Depressionen erkennen und belastende Erfahrungen aus ihrer Kindheit aufarbeiten. Heute arbeitet sie selbst als Hypnosetherapeutin in eigener Praxis. Mit ihrer Lesung möchte sie über die langfristigen Folgen sexuellen Missbrauchs informieren und für die Situation Betroffener sensibilisieren. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie Menschen nach traumatischen Erlebnissen wieder Zugang zu ihren eigenen Ressourcen und ihrer inneren Stärke finden können.

Fachliche Einordnung und Austausch

An die Lesung schließt sich ein moderiertes Gespräch mit dem Publikum an. Die Teilnehmenden erhalten Gelegenheit, Fragen zu stellen und die Inhalte gemeinsam zu reflektieren. Begleitet wird der Abend von Verena Fernandes dos Santos, Fachreferentin und Leiterin des Fachreferats Beratung und Hilfen bei sexualisierter Gewalt im Jugendamt der Stadt Dortmund. Sie bringt die fachliche Perspektive ein und unterstützt die Einordnung des Themas.

Die Veranstaltung verknüpft Literatur mit fachlicher Expertise und eröffnet einen geschützten Rahmen für Austausch und Sensibilisierung. Sie richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie alle Interessierten, die sich mit den Auswirkungen sexualisierter Gewalt und möglichen Wegen der Verarbeitung auseinandersetzen möchten.

Hinweis: Während der Lesung wird das Thema sexualisierte Gewalt ausdrücklich behandelt. Die Inhalte können belastend wirken oder traumatische Erinnerungen hervorrufen. Informationen zu Unterstützungsangeboten in Dortmund liegen vor Ort aus.

Mehr Infos online.

Redaktionshinweis: Wir freuen uns über die Ankündigung! Sie sind herzlich eingeladen, redaktionell über die Lesung und die Autorin zu berichten. Wir stellen gerne den Kontakt auch im Vorfeld her.

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