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Fördermittel fließen in Baumaßnahmen und Ausstattung

Stadt baut die ganztägige Betreuung an Schulen weiter aus

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Ab dem Schuljahr 2026/27 haben Eltern einen Anspruch darauf, dass ihr Kind ganztägig betreut wird. Die Stadt Dortmund kann auf über 27 Mio. Euro Fördermittel des Landes hoffen, um die Ganztagsangebote für Grundschulkinder zu verbessern.

Die Stadtspitze beriet am 19. März über die NRW-Förderrichtlinie zum Ganztagsausbau. Über den Antrag auf diese Fördermittel wird der Rat der Stadt Dortmund in seiner Sitzung Mitte Mai entscheiden.

Ab dem Schuljahr 2024/25 bieten alle 89 Grundschulen eine ganztägige Förderung an. Ähnlich wie bei der Kita-Betreuung rechnet die Schulverwaltung damit, dass die Nachfrage für die schulische Ganztagsbetreuung steigt. Die Kinder den gesamten Tag in der Schule betreuen zu lassen, dürfte für Familien langfristig der Normalzustand sein.

Der Rechtsanspruch ist „aufwachsend“, das heißt, 2026/27 gilt er zunächst für Schüler*innen der Klasse eins - und ab dem Schuljahr 2029/30 dann für alle Kinder im Grundschulalter (über alle Jahrgänge hinweg).

Ganztagsbetreuung braucht (räumlich) mehr Platz

Zur Umsetzung des Rechtsanspruchs brauchen die Schulen höhere Raumkapazitäten. Deshalb sollen die NRW-Fördermittel nach Überlegung der Stadtverwaltung mehrheitlich in Baumaßnahmen fließen, um den Ganztag räumlich zu stemmen (16 Mio. Euro). Der verbleibende Anteil von 11 Mio. Euro soll sowohl in flexibles Mobiliar als auch in die Qualität der Betreuungsangebote gesteckt werden, also etwa in eine moderne Ausstattung nach heutigen pädagogischen Standards.

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