Stadt Dortmund bündelt Bäderbetrieb: Sportwelt soll in Revierpark Wischlingen GmbH aufgehen
Die Stadt Dortmund möchte die Struktur ihrer Bädergesellschaften neu ordnen. Ziel ist es, Abläufe zu vereinfachen und den Betrieb langfristig zu sichern.
Die Stadt Dortmund treibt die Neuorganisation ihres Bäderbetriebs voran. Bereits im Sommer 2025 hatte die Revierpark Wischlingen GmbH, eine städtische Tochtergesellschaft, die Sportwelt Dortmund gGmbH vollständig übernommen. Nun folgt mit der Verschmelzung der letzte Schritt.
Damit will die Stadt die bestehenden Strukturen verschlanken und Entscheidungswege verkürzen. Die Revierpark Wischlingen GmbH betreibt bereits das neue Sportbad sowie das Sole- und Freibad in Wischlingen; auch das bald sanierte Freibad Stockheide soll von dort betrieben werden. Künftig soll es auch die Verantwortung für die sieben bislang von der Sportwelt Dortmund gGmbH geführten Hallen- und Freibäder übernehmen: die Freibäder Froschloch, Wellinghofen und Volkspark sowie die Hallenbäder Brackel, Hombruch, Lütgendortmund und Mengede.
Im Zuge der geplanten Verschmelzung gehen sowohl das Vermögen als auch die Beschäftigten der Sportwelt Dortmund im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die Revierpark Wischlingen GmbH über. Die Sportwelt Dortmund wird damit als eigenständige Gesellschaft aufgelöst.
Parallel dazu ist vorgesehen, bei der Revierpark Wischlingen GmbH einen fakultativen, also freiwillig eingesetzten Aufsichtsrat einzurichten. Das Gremium soll aus vier vom Rat der Stadt Dortmund gewählten städtischen Vertreterinnen und Vertretern sowie zwei Vertreterinnen und Vertretern der Beschäftigten bestehen.