Stadt Dortmund lädt an Karfreitag zum Gedenken in der Bittermark
Vor 81 Jahren ermordete die Gestapo im Dortmunder Süden wenige Tage vor Kriegsende mehr als 200 Menschen. Die Stadt Dortmund lädt alle Dortmunder*innen zum gemeinsamen Gedenken ein: an Karfreitag, 3. April 2026, 15 Uhr am Mahnmal in der Bittermark (Theodor-Freywald-Weg, 44229 Dortmund).
Die Gedenkveranstaltung an Karfreitag ist die älteste und größte in Dortmund. Sie erinnert an das schwerste örtliche NS-Verbrechen: die Morde der Gestapo in der Bittermark und im Rombergpark kurz vor Kriegsende.
Das Gedenken startet um 15 Uhr mit einem Musikbeitrag der Posaunenchöre Dortmund und einer Schweigeminute. Die Ansprache hält Bürgermeister Norbert Schilff. Anschließend gibt es Redebeiträge von
- Nicole Godard, Präsidentin des Verbands der französischen Zwangs- und Arbeitsdeportierten,
- Georg Deventer, Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte Steinwache/Internationales Rombergpark-Komitee e.V.,
- Lucia Reckwitz, Untere Denkmalbehörde der Stadt Dortmund sowie
- Auszubildenden der Friedhöfe Dortmund.
Die Moderation übernimmt Friedhelm Evermann, Sonderbeauftragter der Stadt Dortmund für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.
Interessierte erreichen das Mahnmal fußläufig oder mit dem Shuttleservice. Ein Bus fährt ab Parkplatz Augustinum, Kirchhörder Straße 101, in der Zeit von 14 bis ca. 17.30 Uhr.
Wir bitten um Ankündigung und freuen uns über Ihre Teilnahme und Berichterstattung.