Stadt Dortmund wurde in Düsseldorf für zwei besonders klimafreundliche Kita-Gebäude ausgezeichnet
Die Stadt Dortmund wurde für zwei besonders klimafreundliche, innovative Hochbauprojekte ausgezeichnet. Die neu gebauten FABIDO-Kitas Burgweg und Kleyer Weg konnten durch niedrige CO2-Emissionen, energieeffiziente Gebäudetechnik und kluge Lösungen bei der Wärmeversorgung punkten. Geplant und umgesetzt wurden die Gebäude von der Städtischen Immobilienwirtschaft.
Die Auszeichnung wurde im NRW-Wirtschaftsministerium in Düsseldorf von
CO2-Bilanz ist sogar negativ
Den Ausschlag für die Auszeichnung gab aber wohl diese Besonderheit: Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet, sind die CO2-Emissionen beider Gebäude rechnerisch negativ. Über einen Zeitraum von 50 Jahren liegt der mit Bau und Betrieb verbundene CO2-Ausstoß unter 0. Dazu trägt der klimafreundliche Baustoff Holz bei, ebenso wie die PV-Anlagen, die Strom aus Sonnenlicht erzeugen. Denn vom CO2-Ausstoß, den die Gebäude verursachen, werden die Emissionen abgezogen, die durch die eigene, treibhausfreie Energieproduktion vermieden werden können.
„Über die Auszeichnung freuen wir uns sehr. Sie zeigt uns, dass die Stadt Dortmund bei Hochbauprojekten auf dem richtigen Weg für eine bessere Klimabilanz ist. Wo es möglich und sinnvoll ist, setzen wir auf ressourcenschonende Baustoffe wie zum Beispiel Holz. Die Ausstattung unserer neuen Gebäude mit PV-Anlagen und moderner, klimafreundlicher Heizungs- und Kältetechnik wird von vorneherein mitgedacht“, sagt Andreas Grosse-Holz, Leiter des Fachbereichs Städtische Immobilienwirtschaft.
Neben den Dortmunder Kitas hat NRW.Energy4Climate sechs weitere Nichtwohngebäude in Essen, Oberhausen, Köln, Lohmar, Hilden und Heiligenhaus ausgezeichnet.
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Schönes und riesiges Außengelände der Kita Burgweg: Hier können die Kinder toben, klettern, spielen. , 25 MB , JPEG Quelle: Markus Kaminski / Stadt Dortmund