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Teilen, leihen und mieten statt kaufen: EU-Projekt ACCESS Hubs schafft Alternativen - auch in Dortmund

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Teilen statt kaufen: Die Wirtschaftsförderung Dortmund gibt der Sharing Economy neuen Schwung. Das EU-Projekt ACCESS Hubs bringt Leih- und Mietangebote in den Alltag, senkt Kosten und nutzt Ressourcen besser.

Bohrmaschine, Zelt oder Stand-up-Paddle: Viele Dinge liegen die meiste Zeit ungenutzt herum. Gleichzeitig verzichten viele Menschen auf Aktivitäten, weil Anschaffung und Lagerung zu teuer sind. Die Sharing Economy setzt genau hier an. Sie fördert das Teilen, Leihen und Mieten von Gütern, senkt Ausgaben für Bürgerinnen und Bürger und nutzt vorhandene Ressourcen besser. In den kommenden dreieinhalb Jahren treiben zwölf Partner im Projekt ACCESS Hubs diese Idee in Dortmund und weiteren europäischen Städten voran.

Dortmund gibt der Sharing Economy Rückenwind

Die Wirtschaftsförderung Dortmund beteiligt sich an ACCESS Hubs und stärkt damit einen nachhaltigen Umgang mit Konsumgütern. Das Projekt erhält Mittel aus dem europäischen Interreg-Nordwesteuropa-Programm sowie vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Sharing-Angebote auf einen Blick

ACCESS Hubs will Sharing-Angebote sichtbar und leicht nutzbar machen – für Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für lokale Unternehmen. Öffentliche Einrichtungen sowie Akteurinnen und Akteure aus der Wirtschaft bauen gemeinsam ein lokales Sharing-Umfeld auf.

Kernstück bildet eine digitale Plattform. Sie bündelt Sharing-Dienste übersichtlich an einem Ort – vergleichbar mit einer Landkarte für Leih- und Mietangebote. So lassen sich passende Angebote schnell finden und direkt nutzen.

Rückenstärkung für kleine und mittlere Unternehmen

Um mehr Leih-, Miet- und Leasingangebote zu schaffen, richtet ACCESS Hubs ein Accelerator-Programm für kleine und mittlere Dortmunder Unternehmen ein. Ausgewählte Betriebe entwickeln dort tragfähige Sharing-Geschäftsmodelle weiter.

Schulungen, fachliche Begleitung und finanzielle Unterstützung helfen dabei, neue Angebote im Alltag zu erproben. Zudem prüft das Projekt, wie öffentliche und private Partner beim Aufbau von Sharing-Angeboten erfolgreich zusammenarbeiten können.

Europäische Zusammenarbeit über Grenzen hinweg

Neben Dortmund beteiligen sich Amsterdam, Den Haag, Gent, Béthune und Valenciennes an ACCESS Hubs. Weitere Partner sind die Universität Luxemburg, die IESEG School of Management sowie Sozialunternehmen und Fachleute für Kreislaufwirtschaft aus Frankreich und Irland. Die Koordination liegt bei der NGO Kringwinkel Antwerpen.

Weitere Informationen: P3 : Circular economy | Interreg NWE

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