Umweltamt muss im Dorneywald Bäume fällen
Zwischen Ende Januar und Ende Februar lässt das Umweltamt im Forstbezirk Süd Bäume im Dorneywald fällen. Die Bäume sind krank und nicht mehr standsicher. Für die Fällarbeiten werden die Wege immer kurzfristig lokal gesperrt. Die Waldarbeiten sind wichtig für die Sicherheit und die Pflege des Baumbestands.
Die gesperrten Bereiche dürfen Spaziergänger*innen nicht betreten, weil Lebensgefahr besteht. Die Arbeiten sind notwendig, um langfristig die Erholungs-, Schutz- und Nutzfunktion des Dortmunder Stadtwaldes zu erhalten.
Eschen und Buchen betroffen
Etwa 10 bis 15 Eschen entlang der Hauptwege sind durch das sogenannte „Eschentriebsterben“ in ihrer Vitalität so eingeschränkt, dass die Bäume nicht mehr standsicher sind. Gerade im Umfeld von Wegen müssen Bäume aber verkehrssicher sein. Das „Eschentriebsterben“ wird durch einen Pilz (Hymenoscyphus fraxineus) ausgelöst, der etwa 1990 aus Asien eingeschleppt wurde. Er befällt fast jede Esche und sorgt dafür, dass die Bäume langsam absterben.
Auch einige alte Buchen, insbesondere im Bereich der Dorneystraße, müssen gefällt werden. Hier ist die sognannte „Buchenvitalitätsschwäche“ der Grund. Insbesondere sehr alte Buchen sind durch Trockenheit vorgeschädigt. Sie werden dann anfällig für Insekten- und Pilzbefall. Das kann zur Holzfäule führen und macht die Bäume instabil. Etwa 20 Buchen müssen im Dorneywald entfernt werden.
Sicherheit geht vor
Wer einen Wald zur Erholung aufsucht und betritt, handelt grundsätzlich auf eigene Gefahr – so die Regelungen im Bundeswaldgesetz und im Landesforstgesetz NRW. Trotzdem informiert die Stadt zum Schutz der Waldbesucher in dem vielbesuchten Waldgebiet vorsorglich im Vorfeld über anstehende Arbeiten.
Da es im Dorneywald in den letzten Jahren immer wieder zu Baumwürfen gekommen ist, dabei - zum Glück - bisher nur Sachschäden entstanden sind, bittet der Forstbetrieb um Verständnis für die Sperrungen und die notwendigen Fällungen.