Walzer für Nicht-Tänzer: Erzählkonzert im Dreivierteltakt im Haus Schulte-Witten
Ein musikalisch-literarischer Abend ganz im Zeichen des Walzers erwartet das Publikum am Freitag, 6. Februar, um 19:30 Uhr im Haus Schulte-Witten, Wittener Straße 3.
Wie viele Walzerkönige gibt es? Wurde der Donauwalzer zuerst gesungen oder getanzt? Und ist bekannt, dass der Wiener Walzer ausgerechnet durch einen Spanier gesellschaftsfähig wurde und wenige Jahre später am Zarenhof verboten war?
Es gibt viel zu erzählen über den Walzer: Historisches und Anekdotisches. Vor allem aber zeigt das Musikprogramm dieses Abends die Vielseitigkeit der Walzer-Musik.
Martin Brödemann und Thomas Eicher entwerfen in diesem Erzählkonzert ein musikalisches Walzer-Panorama mit vielen kulturgeschichtlichen Facetten zwischen dem 18. und dem 21. Jahrhundert, zwischen New York, London, Wien, Paris und St. Petersburg, zwischen Tanz- und Konzertwalzern - mit Bravourstücken und bekannten Melodien unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen.
Martin Brödemann arbeitet als freier Pianist und Organist in Hagen sowie als Dozent für Klavier an der Hochschule für Musik der Fachhochschule Osnabrück. Er studierte Klavier an der Musikhochschule Köln, Abteilung Wuppertal. Sowohl solistisch als auch als Begleiter und Komponist wirkte der vielseitige Musiker bei zahlreichen Veranstaltungen mit.
Thomas Eicher lebt in Dortmund. Er arbeitet als Kulturmanager, Moderator und Rezitator. Seit 2004 ist er Geschäftsführer von Melange e.V. Der promovierte Literaturwissenschaftler hat Erzählungen, Fachbücher und Anthologien publiziert sowie diverse Bühnenproduktionen konzipiert.
Aufgrund der begrenzten Platzanzahl ist eine Voranmeldung erforderlich – per E-Mail an schultewittenhaus@stadtdo.de oder telefonisch unter 0231 50-23237.
Der Eintritt ist frei, eine Spende beim Austritt ist willkommen.
Anhänge
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Thomas Eicher und Martin Brödemann , 3 MB , JPEG Quelle: Eicher