Kostenlose Workshops bereiten Wissenschaftler*innen auf den Vortragswettbewerb vor
Wissenschaft im Rampenlicht: Stadt Dortmund macht Forschende fit für den Science Slam
100 Prozent eigene Forschung in nur 10 Minuten unterhaltsam vorstellen – das ist die Herausforderung beim Science Slam. Wer Lust hat, das einmal auszuprobieren, kann sich nun in zwei Workshops kostenlos darauf vorbereiten.
Beim Science Slam geht es darum, die Ergebnisse der eigenen Forschung möglichst anschaulich und zugleich unterhaltsam zu präsentieren – und das im Scheinwerferlicht. Die nächste Gelegenheit dazu besteht am 5. Mai während des Cityfests DORTBUNT!, mitten in der Dortmunder City.
Zwei kostenlose Workshops mit dem bekannten Slammer und Moderator Rainer Holl bereiten im Vorfeld ideal auf den Auftritt vor. Sie bauen aufeinander auf und finden im Stadtlabor „Projektor“ (Westenhellweg 136) statt. Die Termine: Montag, 18. März und Mittwoch, 24. April, jeweils 10 bis 15:30 Uhr. Teilnehmen können Dortmunder Wissenschaftler*innen - vom motivierten Master-Studierenden bis zur Professorin. In den Workshops erfahren sie, was ein Science Slam genau ist und was er bringt, wie man seine wissenschaftliche Arbeit in eine spannende Geschichte verpackt und diese unterhaltsam auf die Bühne bringt.
Anmeldung und weitere Infos
Wer mitmachen will, sollte sich schnell anmelden: wissenschaft@stadtdo.de . Wichtig: Die Teilnahme verpflichtet nicht zu einem Auftritt. Weitere Infos gibt es auf der Webseite des Masterplans Wissenschaft (
Science Slam auch bei der Wissenschaftsnacht
In diesem Jahr gibt es sogar zweimal die Möglichkeit, an einem Science Slam teilzunehmen: Auch während der Wissenschaftsnacht am Freitag, 27. September kann man seine Forschung auf der großen Bühne präsentieren.
Was ist ein Science Slam?
Ein Science Slam ist ein Vortragswettbewerb, bei dem Forschende die Ergebnisse ihrer Arbeit innerhalb von 10 Minuten möglichst anschaulich und zugleich maximal unterhaltsam präsentieren. Wissenschaft wird in spannende Geschichten verpackt, die das Publikum begeistern, verblüffen und gelegentlich zum Lachen und Nachdenken anregen. Die Person, der das am besten gelingt, wird am Ende vom Publikum zum Sieger bzw. zu Siegerin gekürt.
Die Regeln:
- 100 Prozent eigene Forschung: Präsentiert werden dürfen nur Dinge, an denen die Vortragenden selbst geforscht haben.
- 10 Minuten Zeitlimit: Was man in 10 Minuten nicht unterbekommen hat, kriegt man auch in 15 Minuten nicht mehr erklärt.
- Keine Langeweile: Erlaubt ist alles, was nicht gegen die Brandschutzordnung oder geltendes Menschenrecht verstößt – also auch Verkleidungen, Experimente, Präsentationen und Requisiten.