„Gleichstellung als Lebensaufgabe“: Hildegard Macha liest in der VHS Dortmund
Fünf Jahrzehnte Frauen- und Geschlechterforschung – und eine persönliche Geschichte, die Mut und Bildung in den Mittelpunkt stellt: Die emeritierte Professorin Hildegard Macha liest am Donnerstag, 12. März, von 17:45 bis 19:15 Uhr in der VHS Dortmund, Kampstraße 47, aus ihrem Buch „Gleichstellung als Lebensaufgabe“.
Hildegard Macha (Jahrgang 1946) hat die Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft maßgeblich geprägt – unter anderem als Forscherin, Dekanin und Frauenbeauftragte. In ihrem Buch blickt Macha auf ihr Leben und ihre Karriere in Wissenschaft und Erwachsenenbildung zurück. Dabei erzählt sie von Prägungen, Brüchen und Erfolgen, ohne dem Schmerz des Missbrauchs in ihrer Kindheit die Macht über ihre Lebensgeschichte zu geben. Stattdessen beschreibt sie ehrlich und lebendig, wie sich Mut, Bildung und der Kampf um Gleichstellung zu einer starken Biografie verweben.
Bei der Veranstaltung wechseln Lese- und Erzählpassagen einander ab. Das Publikum in der VHS und am Bildschirm bekommt Gelegenheit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Gleichstellungsbüros und der VHS Dortmund mit dem Förderverein der Stiftung Aufmüpfige Frauen. Die Stiftung – gegründet von der kürzlich verstorbenen Dortmunder Geschlechterforscherin Sigrid Metz-Göckel – zeichnet seit mehr als 20 Jahren Frauen aus, die sich um Geschlechtergerechtigkeit verdient gemacht haben.
Die Veranstaltung ist kostenfreii (Kurs 26-51106) und findet hybrid statt – eine Teilnahme ist in Präsenz oder online möglich, bitte vorher anmelden.
Weitere Informationen und Anmeldung unter