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„Protokolle der Sprachlosigkeit“: Performance im Keuning.haus über rechte Gewalt aus Frauenperspektive

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Was bedeutet der Mord an Mehmet Kubaşık am 4. April 2006 für Dortmund – und für unsere Gegenwart? Mit dieser Frage eröffnet die Performance „Protokolle der Sprachlosigkeit“ am Donnerstag, 12. Februar, im Keuning.haus einen Raum für Gedenken und Auseinandersetzung. Einlass ist um 18:30 Uhr, Beginn um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Das Stück erzählt von der Familie Kubaşık – von der Zeit nach dem Tod von Mehmet Kubaşık bis zur Enttarnung des NSU im Jahr 2011. Zugleich kommen Frauen zu Wort, die aus der rechtsextremen Szene ausgestiegen sind. Aus Theater, Bewegung und Interviewpassagen entsteht ein vielschichtiges Bild davon, wie rechte Gewalt wirkt und welche Folgen sie für Betroffene und die Gesellschaft hat.

Auf der Bühne stehen Jasmina Musić und Wenja Imlau-Wilke. Im Anschluss ist ein Nachgespräch geplant, moderiert von Zeynep Kartal. Die Inszenierung verantworten Jasmina Musić und das HER.Story Kollektiv.

Veranstaltende sind das HER.Story Kollektiv, das Keuning.haus, das Multikulturelle Forum und der Planerladen – mit besonderem Dank an Familie Kubaşık.

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