„Ride of Silence“: Stille Gedenkfahrt erinnert an verunglückte Radfahrerinnen und Radfahrer
Mit einem „Ride of Silence“ gedenken Fahrradfahrende am Mittwoch, 20. Mai, der Menschen, die im Straßenverkehr auf dem Rad getötet wurden. Die stille Fahrraddemonstration startet um 18 Uhr am Friedensplatz.
Der Agenda-Arbeitskreis Nachhaltige Mobilität lädt gemeinsam mit Dortmunder Fahrradinitiativen dazu ein. Die Gedenkfahrt ist etwa 14 Kilometer lang und führt durch das Stadtgebiet. Sie passiert Orte, an denen Radfahrerinnen und Radfahrer tödlich verunglückt sind. An diesen Stellen wird jeweils eine kurze Pause zur Ehrung der Verstorbenen eingelegt.
„Mit dem Ride of Silence setzen wir ein stilles, aber kraftvolles Zeichen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr“, sagt Superintendentin Heike Proske vom Evangelischen Kirchenkreis Dortmund. Sie ist Botschafterin der Veranstaltung. „Wir erinnern an Menschen, die im Straßenverkehr ihr Leben verloren haben – und fordern zugleich eine Mobilitätswende, die das Leben schützt.“
Die Veranstaltung ist Teil einer weltweiten Bewegung: Der „Ride of Silence“ läuft jedes Jahr am dritten Mittwoch im Mai in über 400 Städten. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, weiße oder helle Kleidung zu tragen, um Einheit und Gedenken sichtbar zu machen. Die Fahrt erfolgt in Stille (keine Musik, kein Klingeln) und gemäßigtem Tempo, sodass auch ungeübte Radfahrende teilnehmen können.
Der Ride of Silence Dortmund wird von der Polizei begleitet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos, ein Fahrrad ist mitzubringen.
In Kürze
Start: Mittwoch, 20. Mai, 18 Uhr, Friedensplatz Dortmund
Länge: ca. 14,2 km
Stil: stille Fahrt, helle Kleidung empfohlen
Veranstalter: Dortmunder Fahrradinitiativen
Kontakt & Informationen:
Agenda-Arbeitskreis Nachhaltige Mobilität
E-Mail:
Über eine Begleitung mit dem Fahrrad und anschließende Berichterstattung freuen sich die Verantwortlichen.
Anhänge
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Weiße Fahrräder erinnern an den Unfallorten an die verunglückten Radfahrerinnen und Radfahrer. , 1 MB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Christoph Struss