Kunst im öffentlichen Raum

9_Denkmal für Konrad von der Mark

Künstler*in:
Theodor Sprenger
Jahr:
1998
Technik und Material:
Bronze
Maße:
  • Höhe: 3,05 m
  • Breite: 1,2 m
  • Tiefe: 0,8 m
Kunstwerknr.:
44263-034
Standort:
Do-Hörde, Am Stift / Hermannstraße, 44263 Dortmund
9_Denkmal für Konrad von der Mark
Bild: Jürgen Spiler
9_Denkmal für Konrad von der Mark, Theodor Sprenger
Bild:Jürgen Spiler

Konrad von der Mark, dritter Sohn des Grafen Eberhard I. von der Mark, war Kanoniker an St. Gereon in Köln, danach Propst an der Kollegiatskirche zu Tongern in der Provinz Limburg und anschließend Dompropst in Münster. 1326 gab er seine Kirchenkarriere auf und heiratete Elisabeth von Kleve. Da er nach Niederlegung seiner Ämter ohne Einkünfte war, übertrug seine Familie ihm die Herrschaft Hörde. 1328 ließ er sich zum Ritter schlagen und zog in den Krieg. Nach seiner Rückkehr gründete er das Kloster in Hörde. Anschließend gingen er und seine Frau getrennte Wege. Er trat als Novize dem Minoritenkloster in Dortmund bei, sie wurde Äbtissin des Klosters Clarenberg. Die Skulptur besteht aus mehreren Elementen. Sie zeigt Konrad von der Mark als Torso. Er trägt eine Ordenstracht und hat ein Architekturelement zu seiner Linken. Zu seiner Rechten erinnern Wappenschild, Harnisch und Helm an seine Zeit als Ritter. UG

Literatur Kunstwerk

Anonym: Wolfgang Clement hilft Ritter Konrad auf den Betonsockel, in: Westfälische Rundschau, 7. November 1998; Anonym: Konrad und Elisabeth sind wieder in Hörde, in: Ruhr-Nachrichten, 18. November 1998; Anonym: Konrad und Elisabeth sollen Frieden stiften, in: Westfälische Rundschau, 23. November 1998; Anonym: Wolfgang Clement: "Stadtgründer Konrad verdient Kultstatus", in: Westfälische Rundschau, 24. November 1998; Anonym: "Stadtgründer haben bald Kultstatus", in: Ruhr Nachrichten, 24. November 1998; Horst-Dieter Czembor: Eine Burg als Hochzeitsgeschenk. Konrad- und Elisabeth-Denkmal in Hörde, in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 28. Dezember 2011; Peter Bandermann: Willi Garth will die Statuen der Stadtgründer ins Zentrum holen, Ruhr Nachrichten, 20. April 2012.

Biografie

Der Bildhauer Theodor Sprenger (1941-2004) absolvierte zunächst eine Tischlerlehre und war anschließend beim Holzbildhauer Conrad Timmermann in Paderborn angestellt, bevor er 1966-1972 an der Fachhochschule Dortmund (vormals Werkkunstschule Dortmund) bei Prof. Herbert Volwahsen studierte. Er lebte und arbeitete als freischaffender Künstler in Madfeld bei Brilon im Sauerland. Seine Skulpturen sind in zahlreichen Städten Nordrhein-Westfalens im öffentlichen Raum zu finden. UG

Quelle

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1898
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf "Zeche Zollern" in Kirchlinde

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1952 (Einweihung: 16.März 1952)
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979
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Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
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Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1927
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925

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Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
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Jahr: 1954-1960
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Jahr: 1993
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Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1956
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Jahr: 1946/47
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Jahr: 1924/25
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Jahr: 1965
Haltet Frieden
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Künstler*in: Curt Unger

Jahr: 1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
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Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt