Kunst im öffentlichen Raum

Arbeit in Hörde

Künstler*in:
Egbert Broerken
Jahr:
1990
Technik und Material:
Stahl, Bronze
Maße:
  • Höhe: ca. 4,5 m
  • Breite: 1,8 m
  • Tiefe: 2,3 m
Kunstwerknr.:
44263-011
Standort:
Do-Hörde, Hörder Neumarkt, 44263 Dortmund
Arbeit in Hörde
Bild: Jürgen Spiler
Arbeit in Hörde, Egbert Broerken
Bild:Jürgen Spiler

Die Plastik ist aus einem Wettbewerb hervorgegangen und wurde von der Ausbildungswerkstatt Phoenix der Hoesch Stahl A.G. gefertigt. Sie besteht aus fünf unterschiedlich hohen, quadratischen Säulen aus Edelstahl mit geraden, schrägen oder satteldachartigen Abschlüssen. An ihnen sind bronzene Symbole industrieller Arbeit befestigt: ein Förderrad einer Zeche, eine Hochofenbrücke, die Nägel einer Nagelschmiede, das Fragment einer Uhr und ein Flügel des Vogels „Phoenix“ als Erinnerung an das alte Hörder Hüttenwerk. UG

Literatur Kunstwerk

Westfälische Rundschau, 12. November 1987; Ruhr-Nachrichten, 20. April 1989; Ruhr-Nachrichten 8. August 1990; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 398, S. 308.

Literatur Künstler*in

Eva Masthoff: Städtereisen auf Tastwegen. Der Bildhauer Egbert Broerken schafft Stadtmodelle für Blinde, in: Jahrbuch Westfalen 65.2011, S. 224-227.; http://www.kunst-luebeck.de/kuenstlerdetails/broerken-egbert.html [Abruf: 30.06.2017]

Biografie

Der deutsche Bildhauer Egbert Broerken (geb. 1950) hat nach einer Schriftsetzerlehre Design und Bildhauerei an der Fachhochschule Münster studiert. Er entwickelte neben seiner Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design, in Zusammenarbeit mit Schülern und Lehrern der Westfälischen Blindenschule in Soest ertastbare dreidimensionale Stadtmodelle. Die bronzenen Modelle fanden in vielen deutschen und europäischen Städten Aufstellung. Sie bieten blinden und sehenden Bürgern die Möglichkeit, sich einen Überblick über den Aufbau und die Struktur des Kerns einer Stadt zu verschaffen. Egbert Broerken lebt und arbeitet in Welver-Berwicke. UG

Quelle

Westfälische Rundschau, 12.11.1987; Ruhr-Nachrichten, 20.4.1989; Ruhr-Nachrichten, 8.8.1990

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1898
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf "Zeche Zollern" in Kirchlinde

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1952 (Einweihung: 16.März 1952)
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1927
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: nach 1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920

Künstler*in: Benno Elkan(?)

Jahr: 1954-1960
Mahnmal Bittermark
Mahnmal Bittermark

Künstler*in: Will Schwarz, Karel Niestrath, Léon Zack

Jahr: 1931
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons (Entwurf)

Jahr: 1993
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1956
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges

Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer

Jahr: 1946/47
Denkmal für die gefallenen Sowjets
Denkmal für die gefallenen Sowjets

Künstler*in: F. J. Kraus

Jahr: nach 1945
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: 1965
Haltet Frieden
Haltet Frieden

Künstler*in: Curt Unger

Jahr: 1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918

Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt