Boot
- Höhe: 3,90 m
- Breite: 2,00 m
- Tiefe: 0,60 m
Das Boot aus Eichenholz entfaltet seine Wirkung außerhalb der Ebene der Betrachter. In fast vier Metern Höhe beherbergt es, auf zwei Stelzen ruhend, drei Wesen. Diese schwer greifbaren Wesen erscheinen zunächst alle menschlich, jedoch erblickt man beim genaueren Betrachten eine vermutlich weibliche und männliche Person – dazwischen verweilt eines von Moenikes bekannten Vogelwesen. Sie tauchen wie Fabelwesen in seinem Gesamtwerk auf und sprechen Sphären an, die im Unbekannten liegen. In Verbindung mit diesem Wesen scheint das Boot nun nicht mehr mit Wasser in Verbindung zu stehen, sondern sich dem Thema des Fliegens zu widmen. So wird das Boot nicht nur zu einem Kunstobjekt, sondern thematisiert das Ziel einer Reise, das hier im Unklaren liegt, obgleich alle Insassen zielstrebig in eine Richtung blicken. Das Boot erscheint wie ein Ausgangspunkt ohne das „Wohin“ zu erklären. Es bleibt rätselhaft und spricht gleichzeitig Momente der Sehnsucht an. Es ist ein Anliegen von Bernd Moenikes, nicht alle Werke und nicht alle Geschichten zu Ende zu erzählen, um den Betrachtenden einen eigenen Raum zu lassen und das Kunstwerk individuell zu begreifen. Alle fünf Werke im Park wurden dem Bezirk Aplerbeck geschenkt. IL
Literatur Kunstwerk
Literatur Künstler*in
Biografie
Weitere Kunst im öffentlichen Raum
Künstler*in: Künstler unbekannt
Künstler*in: Wilhelm Wulff
Künstler*in: Wilhelm Wulff
Künstler*in: Friedrich Bagdons
Künstler*in: Benno Elkan(?)
Künstler*in: Will Schwarz, Karel Niestrath, Léon Zack
Künstler*in: Friedrich Bagdons (Entwurf)
Künstler*in: Künstler unbekannt
Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer
Künstler*in: F. J. Kraus
Künstler*in: Künstler unbekannt
Künstler*in: Friedrich Bagdons
Künstler*in: Curt Unger
Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;
Künstler*in: Künstler unbekannt