(Die) Glücksquelle
- Höhe: Insgesamt: ca. 3 m; Becken: 0,52 m
- Durchmesser: ca. 4 m
Seit 2000 steht das fünfteilige Bronzeensemble am und in einem gemauerten Brunnenbecken vor der Hombrucher Sparkassenfiliale an der Harkortstraße. Vier Figuren suchen hier nach den Geldmünzen, die ein Wasserstrahl beständig abzugeben scheint – die Wasserquelle liefert den Menschen materialisiertes Glück, nach dem die meisten streben und sich sehnen. Der abstrakte Wert des Geldes wird hier in Münzen dargestellt. Die Komposition besteht aus vier Figuren, die in ihren Handlungen am Brunnen verharren – Momenthaftigkeit und gleichzeitige Dynamik prägen die Szene. In der Mitte des Beckens, um die sich die Figuren gruppieren, ist die Titel gebende ,,Urheberin'’ der Plastik installiert: Aus einer Wasserfontäne sprudeln Geldmünzen und fallen ins Becken. Dort steht ein Junge und versucht sie aufzufangen. Ebenfalls greift eine erstaunte Frau ins Wasser. Eine männliche Figur scheint schon erfolgreich gefischt zu haben, was der Geldbeutel über seiner Schulter ausdrückt. Ein älterer Mann sitzt auf dem Beckenrand, lässt seine Zeitung sinken und beobachtet das Treiben. Bewegte Figurengruppen stellen den Schwerpunkt in Jürgen Eberts Werk dar. Fast wie in einem Historiengemälde trägt jede Figur durch ihre Handlungen zu der Geschichte bei, die seine Werke erzählen. Im Produktionsprozess dieser Auftragsarbeit hat sich Ebert einerseits mit dem spezifischen Aufstellungsort vor der Sparkasse befasst, andererseits mit dem Namensgeber der Hombrucher Harkort-Gilde e.V., dem Großindustriellen Friedrich Wilhelm Harkort. Dieser gilt als ,,Vater des Ruhrgebiets’’, der den Kohleabbau im Tiefbau erst möglich machte und sich vorbildlich für die Rechte seiner Mitarbeiter einsetzte. Sinnbildhaft steht Eberts Werk für den vordergründigen Faktor Geld als Quelle des Glücks und für das Ruhrgebiet als einst reiche Industriestätte. FW
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Biografie
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