Kunst im öffentlichen Raum

Doppelhelix

Künstler*in:
Walter Nagat
Jahr:
1991
Technik und Material:
drehbare Edelstahlskulptur in Steinbecken
Maße:
  • Höhe: ca. 4,5 m
  • Durchmesser: Edelstahlring 3,8 m; außen 4,6 m
Kunstwerknr.:
44139-031
Standort:
Do-Mitte, Westfalenpark, 44139 Dortmund
Doppelhelix
Doppelhelix, Walter Nagat

Die drehbare Edelstahlskulptur ,,Doppelhelix’’ wurde 1991 von dem Essener Bildhauer Walter Nagat nach einer Idee von Hugo Kükelhaus entworfen und von den Auszubildenden der Hoesch-Stahl-AG und der Balke-Dürr AG gefertigt. Die Skulptur ist an einem Fußweg im Westfalenpark (Eingang Florianstraße) installiert.Die Edelstahlkonstruktion ist als Doppelspirale um einen Stab gewickelt und hat ihr Fundament auf einem Drehkreuz, das an seinen äußeren Punkten einen Ring zum Greifen trägt. Dieser Sockel ist wiederrum in einen Steinbrunnen eingelassen.Der Verlauf der Spiralformen ist spielerischer als der Titel ,,Doppelhelix’’ aussagt: die Helices verlaufen nicht stringent nebeneinander, sondern brechen an einigen Kurven schwungvoll als großzügige Schlaufen aus. Anders als eine DNS-Doppelhelix werden sie nicht durch Querverstrebungen zusammengehalten. Diese fast tänzelnden Windungen erzeugen in ihrer Form eine gesteigerte Dynamik. Vor allem aber kann diese Skulptur in Bewegung gesetzt werden und erzeugt im Drehmoment als eine Art optische Täuschung eine zusammenhängende Spirale, die mit ihren zwei Strängen zu einer Einheit verschmilzt.Mit ihrem interaktiven Erfahrungsmoment erinnert die Konstruktion an das in den 1960er-Jahren entwickelte Projekt ,,Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne’’ des Künstlers und Pädagogen Hugo Kükelhaus. Dieses ,,Erfahrungsfeld’’ enthält rund 40 verschiedene Experimentier- und Spielstationen, die an zahlreichen Ausstellungsorten im In- und Ausland gezeigt wurden und in der Natur ein ,,Versuchsfeld zur Organerfahrung’’ bieten sollten. Die Arbeit ,,Doppelhelix’’ knüpft an diese Idee an, indem der Besucher durch die Aktivierung der Skulptur sich selbst und die Naturgesetze durch Schwingungen, Schwerkraft und Reflexionen erfahren kann. FW

Quelle

Kunst und Kulturführer - 50 Jahre Westfalenpark, S. 40.

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1898
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf "Zeche Zollern" in Kirchlinde

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1952 (Einweihung: 16.März 1952)
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1927
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: nach 1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920

Künstler*in: Benno Elkan(?)

Jahr: 1954-1960
Mahnmal Bittermark
Mahnmal Bittermark

Künstler*in: Will Schwarz, Karel Niestrath, Léon Zack

Jahr: 1931
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons (Entwurf)

Jahr: 1993
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1956
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges

Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer

Jahr: 1946/47
Denkmal für die gefallenen Sowjets
Denkmal für die gefallenen Sowjets

Künstler*in: F. J. Kraus

Jahr: nach 1945
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: 1965
Haltet Frieden
Haltet Frieden

Künstler*in: Curt Unger

Jahr: 1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918

Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt