Drei Musen
- Höhe: ca. 2,8 m
- Breite: max. 0,52 m
Die drei Betonplastiken von Artur Schulze-Engels zählen zu den abstrakten Arbeiten des Dortmunder Bildhauers. Sie zeigen einander zugewandt stehende geometrische Figuren, die an menschliche Gestalten erinnern. Obwohl sie so dicht beieinander stehen, wirken sie vereinzelt und isoliert. Der Titel bezieht sich auf die griechische Mythologie: Der griechische Schriftsteller Pausanias berichtete im 2. Jahrhundert nach Christus von der titanischen Trias der Musen namens Melete, Mneme und Aoide. Sie stehen für die Übung und die Fertigkeit, für das Gedächtnis sowie für den Gesang und die Musik. Eine Zuordnung der Eigenschaften auf die drei Betonplastiken ist aufgrund des Abstraktionsgrades nicht möglich, so dass dies frei im Auge des Betrachters bleibt. Artur Schulze-Engels hatte die Gruppe für den Wettbewerb der künstlerischen Gestaltung des Theatervorplatzes entworfen, wo sie thematisch einen anderen Sinn bekommen hätte. Mit der Entscheidung für den Gliederturm von Günter Ferdinand Ris gelangten Schulze-Engels „Drei Musen“ zunächst als Leihgabe in den Westfalenpark, auf eine Grünfläche nördlich des Fernsehturms. 1969, im Jahr der Euroflor, wurde sie von der Stadt angekauft und befindet sich seitdem im Westfalenpark. Anlässlich der Umgestaltungsarbeiten zur Bundesgartenschau 1991 wurden sie unter Mitwirkung von Schulze-Engels an ihren heutigen Standort auf einer Grünfläche südlich des Fernsehturms versetzt. SR
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