Kunst im öffentlichen Raum

Flüsterbrücke

Künstler*in:
Jan Bormann
Jahr:
2011
Technik und Material:
Stahl, lackiert
Maße:
  • Höhe: 3 m
  • Breite: Distanz 59 m;
  • Durchmesser: 3 m (Stahlschüsseln)
Kunstwerknr.:
44263-028
Standort:
Do-Hörde, Phoenixsee Ost, Emscher, 44263 Dortmund
Flüsterbrücke
Bild: Jürgen Spiler
Flüsterbrücke, Jan Bormann
Bild:Jürgen Spiler

Auf dem Gelände der ehemaligen Hermannshütte und dem späteren Stahlwerk Phoenix-Ost befindet sich heute der Phoenix-See, ein Naherholungsgebiet und eine Wohn- und Gewerbefläche nahe des Hörder Zentrums. Am östlichen Ende des über einen Kilometer langen Sees steht seit 2011 die Flüsterbrücke. Das sogenannte ‚Gebrauchskunstwerk’ stammt von dem Castroper Bildhauer Jan Bormann. Es besteht aus zwei orangefarbenen, je drei Tonnen schweren und je drei Meter großen Stahlschüsseln, die optisch Satellitenschüsseln ähneln. Eine Schüssel ist am Nord- und eine am Südufer des Sees platziert. Die Stahlschüsseln stammen aus der Dortmunder Bödenpresserei Afflerbach. Damit haben sie einen regionalen Bezug zur Dortmunder Stahlindustrie und zum Phoenix-Gelände selbst, denn die Firma hatte ihren Sitz an der benachbarten Schüruferstraße. Die Stahlschüsseln entstanden in der Schließungsphase der Presserei und sind laut Bormann heute das einzig hier verbliebene Produkt des ehemaligen Industriebetriebes. SR

Literatur Kunstwerk

http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/Kunstprojekt-Unsichtbare-Fluesterbruecke-an-der-Emscher-installiert;art2575,1289802 [Abruf: 18.02.2014]; http://www.phoenixseedortmund.de/25989.cbin [Abruf: 18.02.2014] http://h-ö-r.de/fluesterbruecke.html [Abruf: 18.02.2014]; Emschergenossenschaft (Hg.), Hans van Oyen: Die blaue Welle. Jan Bormann und das Neue Emschertal – Begegnung mit einem Künstler, Bönen 2014, S.14 f.

Literatur Künstler*in

Westfälische Rundschau, 16. August 1980; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 16. August 1980; Dortmunder Gruppe / Dortmunder Künstlerbund (Hg.): 25 Jahre Dortmunder Gruppe, Dortmunder Künstlerbund. Eine Dokumentation, Bönen 1981, S. 50ff; Jan Bormann. Skulpturen, Erika A. Schäfer. Fotografien, hg. v. Oberstadtdirektor d. Stadt Herne, Alexander von Knorre, Jan Bormann und Erika A. Schäfer, Ausst.-Kat. Flottmannhallen Herne, Emschertalmuseum, Herne 1981; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 12. Mai. 1982; Thomas Grygiel: Jan Bormann, in: Saur. Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 13, München, Leipzig 1996; S. 74; Jan Bormann. Metaphern. Arbeiten eines Bildhauers, Ausst.-Kat., Flottmann-Hallen, Herne 2009; Nadine Albach: Kratzen an der Freiheit der Kunst, in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 21. November 2009; Anonym (Dema): Kunst im öffentlichen Raum wird vernachlässigt, in: Ruhr Nachrichten, 21. November 2012; Emschergenossenschaft (Hg.),Hans van Oyen: Die blaue Welle. Jan Bormann und das Neue Emschertal – Begegnung mit einem Künstler, Bönen 2014; http://www.schiffart.de/pdf/bormann_vita.pdf [Abruf: 11.03.2014]

Biografie

Jan Bormann wurde 1939 in Dortmund geboren. Er machte zunächst eine Ausbildung als Steinbildhauer, die er mit der Meisterprüfung abschloss und arbeitete einige Jahre in dem Handwerksberuf. Von 1965 bis 1969 studierte er Bildhauerei an der Städtischen Höheren Fachschule für Gestaltung, der späteren Fachhochschule bei Professor Herbert Volwahsen. Nach seinem Studium übernahm er bis 1978 eine Lehrtätigkeit an der FH Dortmund. Seit den 1970er Jahren entstanden zahlreiche Arbeiten im öffentlichen Raum im In- und Ausland. Zudem waren und sind seine Arbeiten in Einzelausstellungen, Gruppenausstellungen und auf Bildhauersymposien zu sehen. Bormann verwendet vorwiegend Naturstein und Holz in seinen plastischen Arbeiten. In neueren Werken sind auch andere Materialien wie Stahl zu finden. Jan Bormann lebt und arbeitet mit der Künstlerin Erika A. Schäfer in Castrop-Rauxel. SR

Quelle

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1898
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf "Zeche Zollern" in Kirchlinde

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Jahr: 1952 (Einweihung: 16.März 1952)
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979

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Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
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Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1927
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925

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Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
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Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925
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Jahr: 1993
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof
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Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1956
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
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Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer

Jahr: 1946/47
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Künstler*in: F. J. Kraus

Jahr: nach 1945
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Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
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Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: 1965
Haltet Frieden
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Künstler*in: Curt Unger

Jahr: 1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918

Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt