Kunst im öffentlichen Raum

Gedenkstein für die Deportation von Sinti und Roma

Künstler*in:
Künstler unbekannt
Jahr:
1998
Technik und Material:
Bronzeplatte, Sandstein
Maße:
  • Höhe: Stein: 2,2 m; Tafel: 0,45 m
  • Breite: 1,15 m; Tafel: 0,85 m
  • Tiefe: 0,72 m; Tafel: 0,01 m
Kunstwerknr.:
44135-039
Standort:
Dortmund, Grünfläche hinter Güntherstraße 65, 44143
Gedenkstein für die Deportation von Sinti und Roma
Gedenkstein für die Deportation von Sinti und Roma, Künstler unbekannt

Der Gedenkstein besteht aus einem nur grob bearbeiteten, rötlich-gelblichen Sandstein, an dessen Vorderseite eine Bronzeplatte eingelassen ist. Die Inschrift berichtet: „Vom ehemaligen Ostbahnhof aus, dessen Gelände sich früher in unmittelbarer Nähe befand, wurden am 9. März 1943 Sinti und Roma aus Dortmund und Umgebung in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Zu ehrenden Gedenken an die Ermordeten und den Lebenden zur Mahnung, stets rechtzeitig der Unmenschlichkeit entgegenzutreten.“ Beidseitig aufgestellte Steine können als Sitzbank genutzt werden. UG

Literatur Kunstwerk

Anonym: Erinnerung an vergessene Opfer. Mahnmal für in der NS-Zeit verfolgte Sinti und Roma übergeben, in: Ruhr Nachrichten, vom 8. Dezember 1998; Anonym: An Deportation von Sinti und Roma, in: WAZ, vom 8. Dezember 1998; Anonym: Mahnmal erinnert an die Deportation von Sinti und Roma, in: Westfälische Rundschau, vom 8. Dezember 1998; Rolf Fischer: Erzwungener Abschied. Dortmunder Bahnhöfe als Orte der Deportation, in: Heimat Dortmund 2011, Heft 1, S. 30-35, hier: S. 35.

Quelle

http://gedenkorte.sintiundroma.de/index.php?ortID=14

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1898
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf "Zeche Zollern" in Kirchlinde

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1952 (Einweihung: 16.März 1952)
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1927
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: nach 1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920

Künstler*in: Benno Elkan(?)

Jahr: 1954-1960
Mahnmal Bittermark
Mahnmal Bittermark

Künstler*in: Will Schwarz, Karel Niestrath, Léon Zack

Jahr: 1931
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons (Entwurf)

Jahr: 1993
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1956
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges

Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer

Jahr: 1946/47
Denkmal für die gefallenen Sowjets
Denkmal für die gefallenen Sowjets

Künstler*in: F. J. Kraus

Jahr: nach 1945
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: 1965
Haltet Frieden
Haltet Frieden

Künstler*in: Curt Unger

Jahr: 1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918

Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt