Kunst im öffentlichen Raum

Gedenktafel an der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund

Künstler*in:
Künstler unbekannt
Jahr:
1986
Technik und Material:
Bronze
Maße:
  • Höhe: 0,7 m
  • Breite: 1,2 m
Kunstwerknr.:
44147-016
Standort:
Do-Mitte, Steinstraße 50, 44147 Dortmund
Gedenktafel an der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund
Gedenktafel an der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund, Künstler unbekannt

Die Polizeiwache an der Steinstraße war seit 1906 als 5. Polizeirevier für die nördliche Innenstadt zuständig und wurde 1926/27 um einen Verwaltungsbau und ein modernes Gefängnis erweitert. 1933-45 saßen hier Mitglieder politischer Parteien, Gewerkschaften und Religionsgemeinschaften, Sinti, Roma und Zwangsarbeiter ein und wurden von der Gestapo drangsaliert und schikaniert. 1982 fasste die Stadt Dortmund den Entschluss, die Steinwache zu erhalten. Sie widmete sie 1992 zu einer Mahn- und Gedenkstätte um. Seither erinnert eine ständige Ausstellung des Stadtarchivs Dortmund in der Steinwache an „Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933-1945“. UG

Literatur Kunstwerk

Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme. Verbesserte und ergänzte Neuausgabe. Unter Leitung von Jürgen Zänker erarbeitet von Iris Boemke u.a. Dortmund 1990, Nr. 94, S. 100; Günther Högl (Hg.): Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933–1945. Katalog zur ständigen Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache. Dortmund 2002; Hans-Peter Acker und Dirk Fahle (Hg.): Spurensuche in der Steinwache Dortmund, Oberhausen 2002.

Literatur Künstler*in

Biografie

Quelle

Kat. Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933 bis 1945, S. 216 ff.; Architekturführer Dortmund, Nr. 72; Antifaschistischer Stadtführer, Nr. 10

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1898
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf "Zeche Zollern" in Kirchlinde

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1952 (Einweihung: 16.März 1952)
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1927
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: nach 1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920

Künstler*in: Benno Elkan(?)

Jahr: 1954-1960
Mahnmal Bittermark
Mahnmal Bittermark

Künstler*in: Will Schwarz, Karel Niestrath, Léon Zack

Jahr: 1931
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons (Entwurf)

Jahr: 1993
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1956
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges

Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer

Jahr: 1946/47
Denkmal für die gefallenen Sowjets
Denkmal für die gefallenen Sowjets

Künstler*in: F. J. Kraus

Jahr: nach 1945
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: 1965
Haltet Frieden
Haltet Frieden

Künstler*in: Curt Unger

Jahr: 1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918

Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt