Gedenktafel für Fritz Henßler
- Höhe: ca. 0,4 m
- Breite: 0,3 m
Friedrich Wilhelm Henßler erlernte das Handwerk des Buchdruckers und Schriftsetzers. 1905 trat er in die SPD und den Deutschen Metallarbeiterverband ein. Zunächst als Schriftsetzer in Münster tätig,wurde er 1911 Redakteur und 1915 Chefredakteur der Dortmunder Arbeiter-Zeitung, die nach dem Ersten Weltkrieg in Westfälische Allgemeine Volkszeitung umbenannt wurde. Seit 1920 Vorsitzender des Unterbezirks Dortmund, übernahm Henßler bald darauf auch den Vorsitz des SPD-Bezirks Westliches Westfalen. 1924 wurde er Dortmunder Stadtverordneter, 1930 zog er in den Reichstag ein. Dort machte er auf die besonderen Probleme des Reviers aufmerksam. Nach Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er 1933 für zehn Wochen in Schutzhaft genommen. Er knüpfte Kontakte zu den im Widerstand tätigen Sozialdemokraten. Die Leihbibliothek seiner Frau Ella in Dortmund-Hombruch diente als konspirativer Treffpunkt. 1936 wurde er erneut verhaftet und 1937 ins Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Nach neun Jahren Haft kehrte er nach Dortmund zurück und wurde wieder politisch aktiv, 1946 zum Oberbürgermeister gewählt. 1947 zog er in den nordrhein- westfälischen Landtag, 1949 in den Bundestag und 1952 in das Europaparlament ein. UG
Literatur Kunstwerk
Biografie
Quelle
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