Hüttenmann
- Höhe: ca. 2,2 m
- Breite: ca. 0,9 m
- Tiefe: ca. 0,45 m
Der „Hüttenmann“ von Friedel Dornberg, eine überlebensgroße Bronzefigur mit hochgeklapptem Hitzeschutzschild und langer Lederschürze, wirkt wie ein Relikt einer vergangenen Zeit, denn längst hat Hörde seine Rolle als international bedeutsamer Industriestandort aufgeben müssen. 1953-1959 war die Skulptur zunächst als Brunnenfigur auf dem Neumarkt in Hörde konzipiert, nur wenige Straßenzüge von der Hochofenanlage entfernt. Anlässlich der Bundesgartenschau (1959) wurde sie am Teich auf dem neu gestalteten Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofes aufgestellt. Da begrüßte sie als Symbol einer noch weitgehend intakten Industrie- und Arbeiterstadt die Gäste. Mit dem Struktur- und Imagewandel Dortmunds, explizit seit Neubau der Stadt- und Landesbibliothek (1998/99), wurde dieser Standort hinfällig. Im Westfalenpark blickte der Hüttenmann von nun an wehmütig auf die Reste des Hochofenwerks in Hörde, das 1998 im Zuge der allgemeinen Stahlkrise aufgegeben worden war. 2009 kehrte die Skulptur auf Initiative des Vereins zur Förderung der Heimatpflege e.V. Hörde nach Hörde zurück. UG
Literatur Kunstwerk
Literatur Künstler*in
Biografie
Weitere Kunst im öffentlichen Raum
Künstler*in: Künstler unbekannt
Künstler*in: Wilhelm Wulff
Künstler*in: Wilhelm Wulff
Künstler*in: Friedrich Bagdons
Künstler*in: Benno Elkan(?)
Künstler*in: Will Schwarz, Karel Niestrath, Léon Zack
Künstler*in: Friedrich Bagdons (Entwurf)
Künstler*in: Künstler unbekannt
Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer
Künstler*in: F. J. Kraus
Künstler*in: Künstler unbekannt
Künstler*in: Friedrich Bagdons
Künstler*in: Curt Unger
Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;
Künstler*in: Künstler unbekannt