Kriegerdenkmal in Höchsten, Gefallene 1866 und 1870-1871
- Höhe: ca. 5 m
Relativ spät, im Vergleich mit bereits bestehenden Denkmälern, erst 1911 hatte der Krieger- und Landwehrverein zu Höchsten beschlossen „zu Ehren der gefallenen Kameraden von 1866, 70 und 71 einen Gedenkstein in Form eines Denkmals zu errichten“, und bat die Gemeindevertretung Niederhofen im November um „Beihülfe“. Diese unterstützte die Initiative mit der Zusage, die Unterhaltung und Pflege des Denkmals zu übernehmen. Die Entwurfszeichnung des in Wickede lebenden Steinmetzen Adam Seibert vom Januar 1912 zeigt das Kriegerdenkmal wie es auch heute noch im Ehrenhain an der Wittbräucker Straße zu sehen ist. Über einem Sockel erhebt sich eine nach oben hin verjüngende, pfeilerartige Stele, die mit einem Adler abschließt. Dieser hat seine Flügel gespreizt und richtet seinen Blick zur Seite. Palmenzweig, Eichenlaub und Eisernes Kreuz zieren die Stele. Neben den Namen der Gefallenen sind die Inschriften „Es starben fürs Vaterland 1866 – 1870/71“ und „Gewidmet ihren tapferen Kriegern der Ortschaft Höchsten und Umgebung“ zu lesen. Die Einweihung des Denkmals erfolgte am 14. Juli 1912. Es reiht sich ein in die zahlreichen säulenartigen Kriegerdenkmäler mit einem Adler, wie sie heute noch unter anderem in Brünninghausen oder Mengede zu finden sind. Zwei weitere Denkmäler in der zu einem Ehrenhain zusammengefassten Anlage erinnern an die Gefallenen und Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges. SR
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