Kunst im öffentlichen Raum

Kriegerdenkmal in Mengede, Gefallene 1914-1918

Künstler*in:
Vorname? Kunze (Feuerwehrmänner)
Jahr:
1936
Technik und Material:
Naturstein
Maße:
  • Höhe: 2,1 m
  • Breite: 7 m
Kunstwerknr.:
44359-016
Standort:
Do-Mengede, Königsheide (zwischen Autobahnbrücke und Feuerwehrwache), 44359 Dortmund
Kriegerdenkmal in Mengede, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Mengede, Gefallene 1914-1918, Vorname? Kunze (Feuerwehrmänner)

Das 1936 eingeweihte Groppenbrucher Kriegerdenkmal an der Königsheide ist eng mit der benachbarten Feuerwehr und Autobahn verbunden. Feuerwehrmänner errichteten auf dem Grundstück des Landwirts Wilhelm Menken das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Es besteht aus einer symmetrisch gestalteten Natursteinmauer mit Sitzbänken. Davor liegt ein Findling, den Hugo Schween auf seinem Grundstück gefunden und gestiftet hatte. Der Findling war mit einem bronzenen Lorbeerkranz und den Jahreszahlen „1914“ und „1918“ und dem Eisernen Kreuz besetzt. Die Applikationen sind heute nur noch unvollständig erhalten. Das Denkmal wurde mehrfach versetzt. 1938 musste es seinen Standort aufgrund der Begradigung der Königsheide wechseln. 1988 wurde es wegen des sechsspurigen Ausbaus der A 2 (Oberhausen-Hannover) nochmals versetzt. Es wurde näher an die Feuerwache Groppenbruch verlegt, die in diesem Zuge auch eine Einfahrt für ihr Gerätehaus erhielt. Zur Neueinweihung des Denkmals 1991 wurden die Namenstafeln mit den 22 im Ersten und 36 im Zweiten Weltkrieg Gefallenen entfernt und durch schlichte Bronzetafeln mit den Jahreszahlen der Weltkriege ersetzt. Es heißt, die Liste der Gefallenen sei auf Pergament geschrieben und in das Denkmal eingemauert worden. SR

Literatur Kunstwerk

Fritz H. Sonnenschein: Verzeichnis der Denkmäler, Brunnen, Ehrenmäler in der Stadt Dortmund, 1.8.1956, Ms. Im Hochbauamt der Stadt, Stadtarchiv Dortmund, XI, 8; Karlheinz Bohnmann: Ohne Titel (Das Ehrenmal), in: Westfälische Rundschau, 16. März 1984; Karlheinz Bohnmann: Mahnmal in Groppenbruch muß dem Autobahnausbau weichen, in: Nord-West-Zeitung, 23./24. November 1985; Karlheinz Bohnmann: Denkmal wandert in Groppenbruch, in: Nord-West-Zeitung, 31. Mai 1989; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 73, S. 85; Karheinz Bohnmann: Heinz Garus half bei der "Rettung" des alten Ehrenmals in Groppenbruch, in: Ruhr-Nachrichten, 3. Juni 1992; Karlheinz Bohnmann: Groppenbrucher Mahnmal musste mehrfach "wandern", in Heimatblätter, 30. Juni 2008, siehe: http://www.heimatverein-mengede.de/heimatblaetter/heimatblatt_aktuell.html [Abruf: 28.8.2014]

Biografie

kein Künstler, Feuerwehrmänner

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Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
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Künstler*in: Künstler unbekannt