Lebensrhythmus
- Höhe: Kinderhände: 1,65 m; Frauenplastik inkl. Sockel: ca. 0,43 m; Händeskulptur: ca. 3 m
- Breite: Kinderhände: 1,9 m; Frauenplastik inkl. Sockel: 0,13 m; Händeskulptur: ca.0,7 m;
- Tiefe: Kinderhände: 0,05 m; Frauenplastik inkl. Sockel: ca. 0,17 m; Händeskulptur: ca. 0,9 m
- Durchmesser: Brunnenbecken: ø ca. 3 m
Michael Schwarzes Ensemble "Lebensrhythmus" vor dem Hauptpostgebäude besteht aus drei Bronzeskulpturen. Vor dem 1988 in Betrieb genommenen Gebäude steht ein surreales Figurenpaar, zwei einander zugewandte Kinderhände auf etwas dicklichen Kinderbeinen. Es sind ein Junge und ein Mädchen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite erhebt sich über einem flachen sechseckigen Bassin eine Hand, die eine Kugel hält. Eine weitere Hand, die aus einer stilisiert dargestellten Wolke „herauswächst“, greift die Kugel von oben. Auf einem hellen Sockel steht die dritte Skulptur: eine übergroße Frauengestalt ohne Kopf, ausgestattet mit einem übergroßen Fuß. Dieses Werk zeigt den weiblichen Körper im Werden, er schält sich aus einer amorphen, nicht klar definierbaren Form heraus. Aufplatzende Risse weisen auf diesen Prozess hin. Zumeist glatte Oberflächen und menschliche Körper kennzeichnen das Werk des 1939 geborenen Bildhauers. Das Ensemble "Lebensrhythmus" birgt Motive der Kindheit, der Adoleszenz und des Todes in sich. Die Arbeit geht aus einem Wettbewerb zur Gestaltung des Hauptpost-Vorplatzes hervor, den Schwarze mit dem 1. Preis gewann. SR
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