Kunst im öffentlichen Raum

Lore (Industriedenkmal)

Künstler*in:
Künstler unbekannt
Jahr:
undatiert
Technik und Material:
Stahl, Farbe
Maße:
  • Höhe: 1,38 m
  • Breite: 1,45 m
  • Tiefe: 0,85 m
Kunstwerknr.:
44339-014
Standort:
Do-Eving, Königgrätzer-/ Wrangelstraße, 44339 Dortmund
Lore (Industriedenkmal)
Lore (Industriedenkmal), Künstler unbekannt

Bergbau und Stahlindustrie haben das Stadtbild Dortmunds nicht nur durch Fördertürme und Industriehallen geprägt: Auch der Wohnraum im Stadtgebiet wurde oftmals direkt durch die Zechengesellschaften gestaltet. Im Stadtteil Eving wurden zahlreiche Kolonien für die beständig wachsende Zahl der Bergarbeiter angelegt. An die Kolonie Kirdorf erinnert die Lore an der Königgrätzer Straße.Die Kolonie Kirdorf wurde in den Jahren 1912/1913 nördlich des Schachtes Minister Stein 3 erbaut, da die Zeche weiter gewachsen war. Benannt ist die Wohnsiedlung nach dem damaligen Vorsitzenden der Gelsenkirchener Bergwerks AG (GBAG), Emil Kirdorf. So ist es in der Dokumentation „Minister Stein, Fürst Hardenberg. Die Geschichte des letzten Dortmunder Bergwerks“ von Tilo Cramm zu lesen. Der Autor beschreibt, dass zunächst 90 Häuser mit 160 Wohnungen in einfacher, ländlicher Bauart errichtet wurden. Die Ausstattung allerdings war schon recht modern: Die Zeche versorgte ihre Mieter mit elektrischem Licht und Glühlampen. „Die schmucke Gartenstadt-Siedlung mit ihren tiefgezogenen Dächern, Türmchen, Natursteinsockeln und kleinen Plätzen erfreute sich bei der Belegschaft großer Beliebtheit“, schreibt Tilo Cramm. Der Gelsenkirchener Bergwerks AG (GBAG) wurde ab 1888 durch Anteilskäufe zum Alleineigentümer der Grubenbauten im Raum Eving. Mit dem folgenden Ausbau der Schachtanlagen Minister Stein und Fürst Hardenberg ging im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungsexplosion einher, schreibt Klaus-Peter Wolter-Veith in seiner Dokumentation „Evinger Geschichte“, herausgegeben vom Evinger Geschichts- und Kulturverein. MR

Literatur Kunstwerk

Tilo Cramm: Minister Stein, Fürst Hardenberg. Die Geschichte des letzten Dortmunder Bergwerkes, Teil 1 1855-1918, Schriften des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Westfälisches Industriemuseum, Bd. 10, Essen 1990.; Klaus-Peter Wolter-Veith: Evinger Geschichte. Zweifacher Strukturwandel im Norden Dortmunds, Evinger Geschichts- und Kulturverein e.V.(Hg.), Werne 2007.;

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1898
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf "Zeche Zollern" in Kirchlinde

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1952 (Einweihung: 16.März 1952)
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1927
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: nach 1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920

Künstler*in: Benno Elkan(?)

Jahr: 1954-1960
Mahnmal Bittermark
Mahnmal Bittermark

Künstler*in: Will Schwarz, Karel Niestrath, Léon Zack

Jahr: 1931
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons (Entwurf)

Jahr: 1993
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1956
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges

Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer

Jahr: 1946/47
Denkmal für die gefallenen Sowjets
Denkmal für die gefallenen Sowjets

Künstler*in: F. J. Kraus

Jahr: nach 1945
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: 1965
Haltet Frieden
Haltet Frieden

Künstler*in: Curt Unger

Jahr: 1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918

Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt