Kunst im öffentlichen Raum

Mahnmal für die Hörder Synagoge

Künstler*in:
Israel Lanzmann
Jahr:
1989
Technik und Material:
Edelstahl, geschliffener schwarzer Granit
Maße:
  • Höhe: ca. 4,3 m
Kunstwerknr.:
44263-037
Standort:
Do-Hörde, Friedrich-Ebert-Platz, 44263 Dortmund
Mahnmal für die Hörder Synagoge
Bild: Jürgen Spiler
Mahnmal für die Hörder Synagoge, Israel Lanzmann
Bild:Jürgen Spiler

Als Ende des 19. Jahrhunderts die Zahl jüdischer Bürger in Hörde wuchs, errichtete die jüdische Gemeinde 1898/1899 eine große Synagoge in unmittelbarer Nähe des Rathauses und der Lutherkirche. Der Zentralbau wurde im Januar 1900 vom Kölner Rabbiner Dr. Abraham Frank eingeweiht. 1929 erfolgte eine aufwendige Renovierung. Dabei wurde der Innenraum nach Entwürfen Wilhelm Jökers, Professor der Dortmunder Kunstgewerbeschule, neu gestaltet. In der Nacht vom 9./10. November 1938 setzten die Nationalsozialisten die Synagoge in Brand. Die Ruine des zerstörten Gotteshauses verschwand nur wenige Monate später ganz aus dem Stadtbild. UG

Literatur Kunstwerk

Anonym: Neues Gesicht für den Friedrich-Ebert-Platz, in: Westfälische Rundschau 24. Februar 2012 (Abb.); Hans-Wilhelm Bohrisch: Jüdische Friedhöfe, Denkmale und Gedenktafeln, in: Heimat Dortmund 1996, Heft 1, S. 32-36; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 92, S. 98-99; Hermann Josef Bausch: Die Synagoge in Hörde – Einweihung vor 100 Jahren, in: Heimat Dortmund 2000, Heft 2, S. 34 - 38.

Biografie

Die Lebensdaten des Künstlers sind unbekannt.

Quelle

Anonym: Neues Gesicht für den Friedrich-Ebert-Platz, in: Westfälische Rundschau 24. Februar 2012 (Abb.)

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1898
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Jahr: 1952 (Einweihung: 16.März 1952)
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Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979

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Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
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Künstler*in: Wilhelm Wulff

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Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925

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Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
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Mahnmal Bittermark
Mahnmal Bittermark

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Jahr: 1931
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925
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Jahr: 1993
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Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1956
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
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Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer

Jahr: 1946/47
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Jahr: 1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
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Jahr: 1965
Haltet Frieden
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Künstler*in: Curt Unger

Jahr: 1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918

Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt