Kunst im öffentlichen Raum

Mutter mit Kind/ Mutter und Kind (auch: Symbolform Mutter und Kind)

Künstler*in:
Hans Adolf Pierre Schumann
Jahr:
1958
Technik und Material:
Schwarzer Diabas
Maße:
  • Höhe: 1 m
Kunstwerknr.:
44139-048
Standort:
Do-Mitte, Westfalenpark, an der Galerie Torfhaus, 44139 Dortmund
Mutter mit Kind/ Mutter und Kind (auch: Symbolform Mutter und Kind)
Mutter mit Kind/ Mutter und Kind (auch: Symbolform Mutter und Kind), Hans Adolf Pierre Schumann

Ursprünglich im Bereich des Bücherpavillons im Westfalenpark stand die Skulptur Mutter und Kind von Hans Adolph Pierre Schumann zu Zeit der ersten Dortmunder Bundesgartenschau 1959. Schumann selbst nannte seine undatierte Arbeit aus schwarzem Diabas Symbolform Mutter und Kind, und genau das ist sie: In ihrer absolut reduzierten Formensprache aus runden, handschmeichlerischen Formen lässt sich bloß erahnen, dass es sich um eine Frauenfigur handelt, die ihr kleines Kind auf dem Arm vor der Brust hält und ihren angedeuteten Kopf diesem zuwendet. Gerade weil die Skulptur so minimalistisch ist, drückt sie eine gewisse Intimität und Emotionalität aus. Heute ist die Skultur im Skulturengarten des Freundeskreises des Westfalenpark nahe dem Torfhaus zu sehen. SR

Literatur Kunstwerk

Bundesgartenschau Dortmund 1959 – Plastik, hg. von der Gesamtleitung der Bundesgartenschau Dortmund. Ausschuss für allgemeine künstlerische Gestaltung, Dortmund 1959, Nr. 17; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 217, S.186

Biografie

Hans Adolf Pierre Schumann wurde 1917 im schleswig-holsteinischen Heide geboren und arbeitete zunächst als Steinmetz. Im Zweiten Weltkrieg wurde er verwundet. Mit Kriegsende bezog er ein Atelier in einer alten Mühle in der Nähe von Itzehoe. 1947 nahm er ein Studium an der heutigen Hochschule für bildende Künste Hamburg und an der Kunstakademie in Stuttgart auf.In den folgenden Jahren lernte Schumann bei seinen zahlreichen Reisen unter anderen Hans Arp und Ossip Zadkine kennen und stellte beim 1949 erstmals stattfindenen Salon de la jeune sculpture in Paris aus. 1955 zog er nach Hamburg, ein zweites Atelier hatte er ab 1964 im italienischen Carrara. Der Bildhauer war Mitglied in zahlreichen Künstlerverbänden in Deutschland, Frankreich und Italien. Er erhielt verschiedene Auszeichnungen für seine künstlerische Arbeit, darunter 1973 den Friedrich-Hebbel-Preis und 2007 den Norddeutschen Kulturpreis. Hans Adolf Pierre Schumann starb 2011 in Eutin. SR

Quelle

Stadt Dortmund, Stadtarchiv Dortmund, Bestand 167, Nr. 19; Lt. Zänker: Bundesgartenschau Dortmund 1959, Nr. 17; 25 Jahre Westfalenpark, S. 63/ Kunst und Kulturführer - 50 Jahre Westfalenpark, S. 30.

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1898
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf "Zeche Zollern" in Kirchlinde

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1952 (Einweihung: 16.März 1952)
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1927
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: nach 1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920

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Jahr: 1954-1960
Mahnmal Bittermark
Mahnmal Bittermark

Künstler*in: Will Schwarz, Karel Niestrath, Léon Zack

Jahr: 1931
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons (Entwurf)

Jahr: 1993
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1956
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges

Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer

Jahr: 1946/47
Denkmal für die gefallenen Sowjets
Denkmal für die gefallenen Sowjets

Künstler*in: F. J. Kraus

Jahr: nach 1945
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: 1965
Haltet Frieden
Haltet Frieden

Künstler*in: Curt Unger

Jahr: 1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918

Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt