Pylon
- Höhe: 2,9 m
- Breite: 0,6 m
- Tiefe: 0,4 m
Artur Schulze-Engels ,,Pylon’’ und auch seine Skulptur ,,Liegende Faltung’’ auf dem landwirtschaftlich betriebenen Schultenhof sowie die unbetitelte Skulptur am Stadewäldchen (Dortmund-Mitte) zeigen das abstrakte Formenrepertoire des Künstlers. Zwei dreieckige, einander zugewandte Flächen ragen auf einem rechteckigen Grundriss fast drei Meter in die Höhe. Sie sind wie Papierflieger entlang ihrer vertikalen Achse in der Mitte geknickt und stehen sich mit ihren Innenseiten gegenüber. Obwohl sie mit ihren monumentalen Spitzen eher an Tannenbäume oder Kiefern erinnern und sie sich somit in ihre Umgebung aus Wald und Natur einfügen, deutet der Werktitel eher auf ein Element aus der Architektur hin. Ein ,,Pylon’’ war im antiken Ägypten ein doppeltürmiges Gebäude, oft der Eingang zu einem Tempel oder einer Grabanlage. Heute sind sie hochaufragende Bauteile, an denen die Schrägseile von gleichnamigen Brücken verankert sind, dabei kann die Konstruktion formal einem ,A’ ähneln. Ob Schulze-Engels mit seiner Skulptur direkt auf die architektonische Vorlage verweisen wollte ist nicht bekannt. Die Intention des Künstlers war wohl weniger die Erkennbarkeit und Zuordnung einer konkreten Vorlage, sondern die reine Formengewinnung, die durch den Abstraktionsgrad betont wird. FW
Literatur Künstler*in
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