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Kunst im öffentlichen Raum

Pylon

Künstler*in:
Artur Schulze-Engels
Jahr:
1990
Technik und Material:
Kunststoff
Maße:
  • Höhe: 2,9 m
  • Breite: 0,6 m
  • Tiefe: 0,4 m
Kunstwerknr.:
44225-026
Standort:
Do-Brünninghausen, Stockumerstraße 109 (Schultenhof), 44225 Dortmund
Pylon, Bild 1
Pylon, Bild 1
Beschreibung

Artur Schulze-Engels ,,Pylon’’ und auch seine Skulptur ,,Liegende Faltung’’ auf dem landwirtschaftlich betriebenen Schultenhof sowie die unbetitelte Skulptur am Stadewäldchen (Dortmund-Mitte) zeigen das abstrakte Formenrepertoire des Künstlers. Zwei dreieckige, einander zugewandte Flächen ragen auf einem rechteckigen Grundriss fast drei Meter in die Höhe. Sie sind wie Papierflieger entlang ihrer vertikalen Achse in der Mitte geknickt und stehen sich mit ihren Innenseiten gegenüber. Obwohl sie mit ihren monumentalen Spitzen eher an Tannenbäume oder Kiefern erinnern und sie sich somit in ihre Umgebung aus Wald und Natur einfügen, deutet der Werktitel eher auf ein Element aus der Architektur hin. Ein ,,Pylon’’ war im antiken Ägypten ein doppeltürmiges Gebäude, oft der Eingang zu einem Tempel oder einer Grabanlage. Heute sind sie hochaufragende Bauteile, an denen die Schrägseile von gleichnamigen Brücken verankert sind, dabei kann die Konstruktion formal einem ,A’ ähneln. Ob Schulze-Engels mit seiner Skulptur direkt auf die architektonische Vorlage verweisen wollte ist nicht bekannt. Die Intention des Künstlers war wohl weniger die Erkennbarkeit und Zuordnung einer konkreten Vorlage, sondern die reine Formengewinnung, die durch den Abstraktionsgrad betont wird. FW

Weitere Bilder

Pylon, Bild 1
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Pylon, Bild 2
Pylon, Bild 2
Pylon, Bild 1
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Pylon, Bild 2
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Literatur Künstler*in

Ruhr-Nachrichten, 2. August 1969; Westfälische Rundschau, 16. November 1975; Ruhr-Nachrichten, 16. November 1975; Westfälische Rundschau, 5. November 1980; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 5. November 1980; Artur Schulze-Engels. Plastik, Rudolf Wiemer, Grafik, hg. v. Kulturamt der Stadt Dortmund, Ausst.-Kat. Torhaus Rombergpark, Dortmund 1982; BBK Info, Mitteilungsblatt des Berufsverbandes Bildender Künstler Westfalen Süd / Nord e.V., 3/1985; Ruhr-Nachrichten, 26. Oktober 1985; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 26. Oktober 1985; Ruhr-Nachrichten, 7. November 1985; Stadt Dortmund (Hg.): Artur Schulze-Engels, Dortmund 1985; Dortmunder Notizen, 2/88; Ruhr-Nachrichten, 11. August 1990; Westfälische Rundschau, 6. November 1990; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 6. November 1990; Anoym (R.F.): Kunst-Werke vebrannten im Flammen-Meer, in: Ruhr-Nachrichten, 19. Oktober 1992; Dirk Berger: Nach Brandstiftung: Bildhauer Artur Schulze-Engels hört auf, in: Westfälische Rundschau, 20. Oktober 1992; Ruhr-Nachrichten, 11. November 1992; Ruhr-Nachrichten, 6. November 1995; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 9. Dezember 1995; Ruhr-Nachrichten, 9. Dezember 1995; Tayfun Belgin: Dortmunder Künstlerverzeichnis, Dortmund 1997, S.145.

Biografie

Artur Schulze-Engels wurde am 6. November 1910 in Dortmund geboren. Er machte zunächst eine Ausbildung zum Kirchenmaler, an die er ein Studium an der Kunstgewerbeschule Dortmund und an der Hochschule für Bildende Künste Berlin anschloss. Er erhielt 1938 ein Stipendium der Schüchtermann- Stiftung Dortmund für einen einjährigen Aufenthalt in Paris. 1940 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und geriet in fünfjährige Kriegsgefangenschaft. Ab 1949 arbeitete er als freischaffender Bildhauer in Dortmund. Er starb kurz nach seinem 85. Geburtstag im Dezember 1995. Seit 2009 erinnert ein nach ihm benannter Platz am Ende der Kaiserstraße an den Dortmunder Bildhauer, der mit vielen beliebten Werken, wie zum Beispiel dem „Bierkutscher“, in Dortmund vertreten ist. SR

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o. T. (Kunstobjekt )
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o. T. (aufgeblätterter Pfeiler)
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o. T. (Schornstein)
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Künstler*in: Horst Heckemüller, Theo Uhlmann, Axel Finke, Wolfgang Fräger

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Regenhexen
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Gedenktafel für den ersten Lütgendortmunder
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Künstler*in: Theodor Nöker

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Künstler*in: Künstler unbekannt