Kunst im öffentlichen Raum

Schieber (Industriedenkmal)

Künstler*in:
Künstler unbekannt
Jahr:
undatiert
Technik und Material:
Stahl, lackiert
Maße:
  • Höhe: 1,82 m
  • Breite: 1 m
  • Tiefe: 0,88 m
Kunstwerknr.:
44135-027
Standort:
Do-Mitte, Kaiserstraße, 44135 Dortmund
Schieber (Industriedenkmal)
Bild: Jürgen Spiler
Schieber (Industriedenkmal), Künstler unbekannt
Bild:Jürgen Spiler

Der Wasserschieber wurde in der ehemaligen Dortmunder Gießerei Gebrüder Lattau hergestellt, schreibt die Westdeutsche Allgemeine Zeitung zur Aufstellung des Wasserschiebers am 19. Mai 1987. Am Vortag war er als Stiftung der Dortmunder Wasserwerke (DEW) eingeweiht worden. Von 1925 bis 1985 regelte der Schieber die Wasserverbindung zwischen Kaiserstraße und Nordmarkt, dann wurde er ausgemustert, da das Netz dem gewachsenen Wasserbedarf der Bürger angepasst werden musste, schreibt die Westfälische Rundschau am 18. April 1987. Die WAZ erklärt die Funktion des Wasserschiebers: „Der Schieber hat einen gußeisernen Keil mit Bronze-Dichtflächen. Im geschlossenen Zustand sitzt der Keil in der umlaufenden Dichtrille. An einer armdicken Welle sitzt eine Klappe, die früher ein 50 Zentimeter starkes Rohr absperrte. Zuvor mußte eine 15-Zentimeter-Umleitung geöffnet werden, um den Druckunterschied zu vermindern.“ Der Verein „Kunst in der Kaiserstraße“ setzte sich in den 1980er Jahren dafür ein, dass die Einkaufsmeile nahe der Dortmunder Innenstadt durch Kunstwerke gestaltet wurde. Neben Arbeiten des Dortmunder Künstlers Artur Schulze-Engels wurden auch Industrieobjekte aufgestellt. Zum einen sind die ausrangierten Teile als künstlerische Plastiken zu sehen, zum anderen als greifbare Erinnerung an die industriellen Seiten Dortmunds.MR

Literatur Kunstwerk

Anonym: Wasserschieber als „Denkmal“ – Neues Kunstobjekt nicht in Sicht, in: Westfälische Rundschau, Nr. 91, 18.April 1987.; Anonym: Schieber ziert Kaiserstraße, in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Nr. 116, 19.Mai 1987.; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 177, S. 157.;

Quelle

Lit. Zänker: Westfälische Rundschau, 23.5.1986

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1898
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf "Zeche Zollern" in Kirchlinde

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1952 (Einweihung: 16.März 1952)
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1927
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: nach 1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920

Künstler*in: Benno Elkan(?)

Jahr: 1954-1960
Mahnmal Bittermark
Mahnmal Bittermark

Künstler*in: Will Schwarz, Karel Niestrath, Léon Zack

Jahr: 1931
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons (Entwurf)

Jahr: 1993
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1956
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges

Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer

Jahr: 1946/47
Denkmal für die gefallenen Sowjets
Denkmal für die gefallenen Sowjets

Künstler*in: F. J. Kraus

Jahr: nach 1945
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: 1965
Haltet Frieden
Haltet Frieden

Künstler*in: Curt Unger

Jahr: 1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918

Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt