Schieber (Industriedenkmal)
- Höhe: 1,82 m
- Breite: 1 m
- Tiefe: 0,88 m
Der Wasserschieber wurde in der ehemaligen Dortmunder Gießerei Gebrüder Lattau hergestellt, schreibt die Westdeutsche Allgemeine Zeitung zur Aufstellung des Wasserschiebers am 19. Mai 1987. Am Vortag war er als Stiftung der Dortmunder Wasserwerke (DEW) eingeweiht worden. Von 1925 bis 1985 regelte der Schieber die Wasserverbindung zwischen Kaiserstraße und Nordmarkt, dann wurde er ausgemustert, da das Netz dem gewachsenen Wasserbedarf der Bürger angepasst werden musste, schreibt die Westfälische Rundschau am 18. April 1987. Die WAZ erklärt die Funktion des Wasserschiebers: „Der Schieber hat einen gußeisernen Keil mit Bronze-Dichtflächen. Im geschlossenen Zustand sitzt der Keil in der umlaufenden Dichtrille. An einer armdicken Welle sitzt eine Klappe, die früher ein 50 Zentimeter starkes Rohr absperrte. Zuvor mußte eine 15-Zentimeter-Umleitung geöffnet werden, um den Druckunterschied zu vermindern.“ Der Verein „Kunst in der Kaiserstraße“ setzte sich in den 1980er Jahren dafür ein, dass die Einkaufsmeile nahe der Dortmunder Innenstadt durch Kunstwerke gestaltet wurde. Neben Arbeiten des Dortmunder Künstlers Artur Schulze-Engels wurden auch Industrieobjekte aufgestellt. Zum einen sind die ausrangierten Teile als künstlerische Plastiken zu sehen, zum anderen als greifbare Erinnerung an die industriellen Seiten Dortmunds.MR
Literatur Kunstwerk
Quelle
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